Halb­wach wel­ze ich mich im Bett her­um. Was für eine grau­en­vol­le Nacht mal wie­der. Ich bin müde, als wäre es erst vier Uhr mor­gens, aber das biss­chen Licht, das durch die Jalou­si­en ins Zim­mer kommt, sagt mir etwas Ande­res. Heu­te ist mein frei­er Tag, wie die vori­gen zwei Tage. So habe ich es beschlos­sen. Aber mei­ne Mut­ter kommt spä­ter, wahr­schein­lich soll­te ich auf­ste­hen.
Ich schaue auf mein Han­dy, es ist acht Uhr zwei­und­drei­ßig.

Noch eine Wei­le star­re an die Decke. Reg­net es? Zumin­dest klingt es von drau­ßen her so. Ich rol­le mich seit­lich aus dem Bett und stel­le mir vor wie es wäre neben jeman­den auf­ge­wacht zu sein, den ich lie­be. Es reg­net nicht, es tropft nur von den Dach­rin­nen und dem Gerüst gegen­über, auf dem heu­te noch kei­ne Bau­ar­bei­ter zu sehen sind. Wei­ter lesen…