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Wie es mit Skýmir weitergeht

Heu­te ist Inkto­ber Tag neun! Das The­ma war – bezie­hungs­wei­se ist noch – »pre­cious« (kost­bar, wert­voll).
In der Nacht von ges­tern auf heu­te habe ich von einer Zie­ge geträumt, eine jun­ge wei­ße Zie­ge, die ich adop­tie­ren woll­te! Inner­halb des Traums habe ich mir rich­tig Gedan­ken gemacht, wie mei­ne bei­den Kat­zen das wohl fin­den wür­den und ob es okay wäre, das Zick­lein hier in der Woh­nung zu hal­ten.
Aber in echt geht das natür­lich nicht und da dach­te ich mir, wenn ich schon kei­ne Zie­ge haben kann, dann wenigs­tens Hil­da!
An irgend­ei­nem frü­he­ren Punkt habe ich mir wegen eine Kurz­ge­schich­te, die mir im Kopf her­um­schweb­te schon­mal gedacht, Hil­da soll­te eine Zie­ge bei sich auf­neh­men.

Es ist ein Zei­chen! 😆

Dies und das

Ges­tern konn­te ich mich kaum zu irgend­was auf­raf­fen, ich hat­te über­haupt kei­ne Lust. Na ja, man beach­te, dass ich in letz­ter Zeit kei­nen ein­zi­gen kom­plett frei­en Tag hat­te, da kann man schon mal müde wer­den. Ent­ge­gen mei­nem eige­nen Plan habe ich aber fast den gan­zen Tag nur Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry geguckt und mit mir gerun­gen, ob ich den Inkto­ber über­haupt noch wei­ter mache. Schließ­lich habe ich vie­le ande­re Din­ge auf dem Plan, beson­ders was Ský­mir angeht. Abends habe ich mich dann aber doch am Rie­men geris­sen und mei­nen Bei­trag zu »Star« geleis­tet. Irgend­wie bin ich dann doch zu ehr­gei­zig, um es blei­ben zu las­sen. Was mich aber vor allem Ande­ren über­zeugt hat war der Gedan­ke dar­an, wie vie­le Ide­en mir die­se Akti­on schon zu mei­ner Sto­ry gebracht hat. Umset­zen konn­te ich sie aus Zeit­man­gel lei­der noch nicht, aber ich schrei­be mir ja alles auf.

Am Sonn­tag – glau­be ich jeden­falls – habe ich eine wei­te­re Illus­tra­ti­on für’s Shire­en Musik­vi­deo fer­tig bekom­men und mit dem neu­en Cha­rak­ter Design ging es auch vor­an. Sieht schon nach was aus, aber ich zeig’s noch nicht her.
Heu­te habe ich auch ganz gut was geschafft. Inkto­ber, das Cha­rak­ter Design wei­ter, mei­ne Ský­mir Illus­tra­ti­on wei­ter… also bin ich vor­an­ge­kom­men.

Inkto­ber »Star«

Skýmir zum Lesen – aber wie?

Und damit mei­ne ich: in wel­chem For­mat? Über’s Wochen­en­de habe ich ver­sucht, mich ein biss­chen über mei­ne Mög­lich­kei­ten und die anste­hen­den Kos­ten (vor Allem für den Leser) schlau zu machen.

Die Mög­lich­kei­ten sind wie folgt:

  • Gedruck­tes Heft
  • E-Book Format(e) für E-Reader
  • PDF für Tablets und PC/​Mac

Ich gehe mal davon aus, dass trotz des »digi­ta­len Zeit­al­ters« vie­le Leu­te noch immer eine gedruck­te Ver­si­on vor­zie­hen wür­den, oder? Außer­dem kann ich das selbst ganz gut gebrau­chen, ich hof­fe mir mal irgend­wann in Zukunft wie­der einen Tisch in irgend­ei­ner Zeich­ne­ral­lee zu buchen und da wäre es gut, ein paar gedruck­te Exem­pla­re vor Ort zu haben. Ich schnei­de Mal kurz an, was ich da für Gedan­ken und Beden­ken zu den unter­schied­li­chen For­ma­ten habe.

Druckversion

Pro: All­ge­mein gut zur Hand zu haben, zumin­dest für mich selbst wer­de ich höchst­wahr­schein­lich nicht dar­auf ver­zich­ten.
Kon­tra: Für ein dün­nes Heft fal­len rela­tiv hohe Kos­ten an, die beson­ders der Käu­fer zu spü­ren kriegt und für mich gibt’s trotz­dem nicht mehr Umsatz, wenn ich es über Book On Demand mache, was ich vor­ha­be, weil alles ande­re mir zu viel Risi­ko ist.
Gerech­net habe ich mit vier­zig Sei­ten in Far­be, da kommt man beim End­preis schon fast auf zehn Euro. Eiei­ei…

E-Book

Pro: Grö­ße­re Zugäng­lich­keit, mehr Publi­kum errei­chen
Kon­tra: Far­be kann man wahr­schein­lich ver­ges­sen und ich habe kei­nen Schim­mer was wofür geht und ob sich das am Ende lohnt. Kos­ten­mä­ßig kann ich auch nichts dazu sagen, aber höchst­wahr­schein­lich für alle güns­ti­ger als die Druck­ver­si­on.

PDF

Pro: Für mich fal­len prak­tisch kei­ne Kos­ten an, nur mei­ne Zeit und mei­ne Pro-Mit­glied­schaft bei Art­sta­ti­on, die ich sowie­so berap­pe. Die haben dort seit kur­zem näm­lich einen Mar­ket­place (Markt­platz). Da kann man sei­ne Arti­kel zum Ver­kauf anbie­ten, bis­her nur Digi­ta­les, aber es wird inter­es­sant: anschei­nend ist auch hier­für Books On Demand geplant. Fragt sich nur, ob das auch welt­weit rele­vant ist und wann und wie­viel und so wei­ter.
Das End­pro­dukt dürf­te dem­nach auch für den Käu­fer erschwing­lich sein, um eini­ges güns­ti­ger als die Druck­ver­si­on auf jeden Fall.
Kon­tra: Soll auf E-Readern nicht so ide­al sein und man kann’s nicht anfas­sen oder ins Regal stel­len. Man muss zwar kein Mit­glied bei Art­sta­ti­on sein um dort was kau­fen zu kön­nen, aber zumin­dest der­zeit geht nur Kre­dit­kar­te oder Pay­Pal. Ich mei­ne aber, das E-Book auch über mei­ne eige­ne Sei­te anbie­ten zu kön­nen, viel­leicht (aber garan­tie­ren kann ich es nicht) gibt es dann noch ande­re Zah­lungs­ar­ten.

Über Mei­nun­gen zu die­sem The­ma wäre ich sehr dank­bar. Ich habe auch eine klei­ne Umfra­ge auf Twit­ter erstellt, die läuft aber nur noch vier Tage. Ger­ne hier wäh­len oder aber hier unter dem Arti­kel einen Kom­men­tar hin­ter­las­sen. Das wäre super!
Bit­te beden­ke dabei, dass Ský­mir in meh­re­ren Epi­so­den erschei­nen soll. Also meh­re­re dün­ne­re Hef­te, so wie bei Comics. Ich kam übri­gens durch »Gespens­ter­ge­schich­ten« auf die Idee, die ich als Kind manch­mal gele­sen habe.

Die neuesten Charakter-Designs

Die für »JAGS«, das table­top Rol­len­spiel, also mei­ne regu­lä­re Arbeit. Das ers­te seit län­ge­rem habe ich jetzt end­lich wie­der in Pho­to­shop fer­tig gemacht! Davor muss­te es ja auf dem iPad gehen. Tat es auch, aber ich bin so froh, dass ich jetzt wie­der so ein rich­ti­ges Tablet habe. Und bes­ser als alle, die ich bis­her hat­te.

JAGS RPG Scout character design

»Scout«

Das oben ist also im Pho­to­shop gemacht. Also eigent­lich fast. Ich habe die Vor­zeich­nung auf dem iPad gemacht und pünkt­lich als ich mit der Kolo­ra­ti­on anfan­gen woll­te, kam das Cin­tiq Pro an.
Die­ses und ein paar ande­re muss ich noch in mein Port­fo­lio laden, mit dem Guns­lin­ger habe ich heu­te schon­mal ange­fan­gen. Die hier unten sind also alle am iPad gemacht.

JAGS RPG Sniper character design

»Long Ran­ge«

JAGS RPG mercipath character design

»Mer­ci­path«

JAGS RPG Gunslinger character design

JAGS »Guns­lin­ger«

Heu­te beim Duschen (ja…) hat­te ich eine tol­le Idee für Ský­mir! Dar­aus könn­ten gut noch ein paar Kurz­ge­schich­ten wer­den! Mor­gen will ich damit anfan­gen und freue mich schon dar­auf.
Ich bin durch eine – nen­nen wir es Kri­se – schwie­ri­ge Zeit gegan­gen in den letz­ten paar Tagen. Aber anschei­nend hilft die Arbeit an mir selbst, ich habe es über­ra­schend gut auf­ge­nom­men und durch­ge­stan­den. Jetzt habe ich einen Schnitt gemacht und ver­ges­se den gan­zen Mist, um mich wie­der auf mein Pro­jekt zu kon­zen­trie­ren. Es ist also noch nicht ganz vor­bei, ich muss mich ein­fach ablen­ken.
Die Arbeit für das Musik­vi­deo muss ich auch lang­sam wie­der auf­neh­men, dem steht jetzt ja kei­ne feh­len­de Tech­nik mehr im Weg!
Also, mor­gen ist ein neu­er Tag und ich habe was vor!

Blumen in Aquarell – das war meine Woche

Puh, ist das heiß. Ich bin jetzt doch froh, wenn das Wet­ter sich wie­der etwas abkühlt, für die­se Tem­pe­ra­tu­ren über drei­ßig Grad bin ich nicht gemacht.
Aber ich will nicht über das Wet­ter reden. Aller­dings ist die­se Hit­ze nicht ganz unschul­dig an mei­ner Schlapp­heit. Zum Glück habe ich einen Ven­ti­la­tor, ohne den wäre ich wohl auf­ge­schmis­sen, aber noch bes­ser wär’s, wenn ich mich über­haupt nicht bewe­gen und gar nichts tun müss­te. Beim Zeich­nen kle­be ich an mei­nem Stuhl fest, ganz eklig.

Hält man ihnen den kleinen Finger hin…

Ja, das heißt, ich habe gezeich­net. Ein­mal habe ich mei­ne Arbeit voll­endet, bezie­hungs­wei­se das nächs­te Cha­rak­ter Design, das dran war. Eigent­lich waren es aber zwei auf ein­mal, die als einer zähl­ten. Also auch nur als einer bezahlt, das fand ich nicht so gut. Ich habe nichts gesagt, weil bei­de nicht so furcht­bar auf­wen­dig waren und ich eine der Bei­den ein­fach in Rücken­an­sicht gezeich­net habe, so muss­te ich das Gesicht nicht zeich­nen. Haa­re haben sie auch nicht. Der nächs­te Cha­rak­ter, bei dem soll es wohl wie­der so lau­fen. Das fin­de ich dann aber lang­sam ein biss­chen dreist. Ich gucke mir aber jetzt erst­mal an, was genau gemacht wer­den muss, bevor ich weiß, ob ich dazu was sagen muss. Alles will ich mir ja auch nicht gefal­len las­sen. Na ja, mal sehen.

Ich war natür­lich wie­der spa­zie­ren

Davon mal abge­se­hen, habe ich wei­ter ein biss­chen mit Aqua­rell gemalt. Nach den Pflan­zen, Gewür­zen, Kräu­tern und Mon­den aus dem letz­ten Bei­trag, habe ich mich mal an Blu­men gemacht. Hei­mi­sche Wild­blu­men, um genau zu sein. Die­ses Mal habe ich sie auch ein­zeln abfo­to­gra­fiert.

Ich hät­te im Moment – jetzt gera­de – sogar auch Lust was zu zeich­nen, aber mei­ne Ener­gie ist irgend­wie schon auf­ge­braucht. Dafür, dass ich es so zum Schmel­zen in der Son­ne fin­de, war ich trotz­dem noch viel drau­ßen, meis­tens mor­gens, dann geht es ja noch eini­ger­ma­ßen. Obwohl es ges­tern um halb neun schon ziem­lich grenz­wer­tig für mich war.

Mit selbst­ge­mach­tem Eis­tee vor dem Ven­ti­la­tor zu Hau­se fin­de ich es momen­tan doch um eini­ges ange­neh­mer. Außer den Blu­men habe ich mich noch an einem Cha­rak­ter in Aqua­rell ver­sucht, aber am Ende gefiel mir das Bild nicht, des­we­gen bleibt es unver­öf­fent­licht. Ein wei­te­res Bild­chen (Land­schaft oder so von Ský­mir) ist gera­de in Arbeit, da muss ich noch sehen, wie es wird.

Okay, hier kom­men end­lich die Blu­men-Bil­der!

Wenn ich nicht gezeich­net habe und auch nicht spa­zie­ren war, habe ich gele­sen. End­lich mache ich bei mei­nem Buch Fort­schrit­te. Ich hat­te es so lan­ge lie­gen gelas­sen, dass ich eine Wei­le gebraucht habe um wie­der rein zu kom­men. Wuss­te nicht mehr so rich­tig, was gera­de los war an der Stel­le, an der ich auf­ge­hört hat­te. Es gibt also doch Hoff­nung, dass ich das irgend­wann durch­le­se.

Serien-Tipp

Ach ja, Net­flix habe ich auch geguckt. Ich hat­te schon öfter mit »Ali­as Grace« gelieb­äu­gelt, aber irgend­wie hat­te ich nie so rich­tig Lust auf ein his­to­ri­sches Dra­ma. Ich wür­de die Serie als sol­ches Bezeich­nen. Meist habe ich ja Lust auf Kri­mis und Thril­ler, die mei­ner Mei­nung nach Guten gehen einem lei­der schnell aus.

Wie dem auch sei, Ali­as Grace basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Mar­ga­ret Atwood und spielt im acht­zehn­ten Jahr­hun­dert. Es geht um ein Mäd­chen – eine Dienst­magd – namens Grace, die des Mor­des an ihrem rei­chen Arbeit­ge­ber und des­sen Haus­häl­te­rin beschul­digt wird. Als ein Psych­ia­ter, der in der Hoff­nung eine Begna­di­gung für Grace zu errei­chen, regel­mä­ßig Gesprä­che mit ihr führt, ist man sich die gan­ze Geschich­te lang nicht so ganz sicher, ob sie ver­rückt ist, lügt, oder die Wahr­heit sagt. Fand ich durch­aus inter­es­sant. Aber das nur am Ran­de.

Und zum Schluss

So beim Schrei­ben dach­te ich gera­de, wenn ich schon über eine Serie rede, kann ich es auch gleich »Seri­en-Tipp« nen­nen. Viel­leicht ist das für zukünf­ti­ge Bei­trä­ge ja eine ganz gute Idee, sowas ein­zu­füh­ren. Seri­en gucke ich rela­tiv oft, Fil­me noch viel öfter, kann ja nicht scha­den, die davon zu nen­nen (bezie­hungs­wei­se zu emp­feh­len) die mir beson­ders posi­tiv auf­ge­fal­len sind. Das gilt natü­lich auch für Spie­le, Arti­kel oder sons­ti­ges (Bücher zäh­le ich mal nicht, so lan­ge wie ich an einem hän­gen blei­be). Was meinst du?

Meine Zeichnunen der letzten zweieinhalb Wochen

Ich zeich­ne, das ist nicht neu. Heu­te, dach­te ich, schrei­be ich ein­fach mal, was ich so in letz­ter Zeit gemacht habe. Eigent­lich weiß ich das schon selbst nicht mehr! Wie gut, dass es Insta­gram gibt, da gucke ich dann ein­fach auf mei­nen Account und erin­ne­re mich selbst.
Ach ja!

Am 29.6. habe ich die Ger­trud von Xcom 2 gezeich­net, eigent­lich nur für mei­nen Bei­trag über Xcom. Aber sei­en wir ehr­lich: ich fan­gir­le ja für mein Leben gern.

Xcom Character Concept Art: Meine Meinung

Fan­art zu mei­nem Lieb­lings­cha­rak­ter Ger­trud

Am 2.7. gab’s noch ein Fan­art, mit der sel­ben Aus­re­de.

catherine zeta jones fanart / miriamesdohr.de

Mein Fan­art von Cathe­ri­ne Zeta-Jones

Ich glau­be am sel­ben Tag oder einen davor, weiß ich nicht mehr, habe ich nur Haa­re gezeich­net. Für mein Tur­to­ri­al auf You­Tube.

Irgend­wann zwi­schen­drin ist auch noch die­se Auf­trags­ar­beit fer­tig gewor­den, dazu gibt’s ein Timel­ap­se Video, dar­um füge ich das mal mit ein.

Dann gab es gera­de – oder ich glau­be das läuft eigent­lich dau­ernd – eine Chal­len­ge unter dem Hash­tag #Draw­Thi­sI­n­YourStyle, das sah spa­ßig aus. Man zeich­net das, was jemand ande­res gezeich­net hat in sei­nem eige­nen Stil und ver­sieht es mit dem ent­spre­chen­den Hash­tag. Dazu habe ich zwei Bil­chen gemacht.


Skýmir

Das war noch nicht alles… Am Frei­tag (glau­be ich) habe ich noch eine Ský­mir Illus­tra­ti­on ange­fan­gen. Ach ja, da war ja auch noch das Grup­pen­bild!

Alles klar, hier kommt Ský­mir!

Skymir Charaktere

Ský­mir Heimd­all-Orden, fünf­te Ein­heit

Dann habe ich…ja, ich glau­be, das war Frei­tag, eine Cover-Illus­tra­ti­on ange­fan­gen.
Dazu habe ich den Trup­pen-Trans­por­ter neu gezeich­net, weil der nicht nur unspek­ta­ku­lär war (das wuss­te ich wohl…), aber ich habe mich jetzt zu einem orga­ni­sche­ren Design ent­schie­den. Das woll­te ich für die Waf­fen, also auch für die Schif­fe. Yng­vilds Gewehr habe ich auch end­lich mal gemacht und ein ver­nünf­ti­ges Bild eines Ský­mir,

Skymir Creature Design

Skymir Truppen-Transporter

Sky­mir Trup­pen-Trans­por­ter

Skymir Weapon Concept

Ský­mir Gewehr Design

Und dann jetzt…die Illus­tra­ti­on. Sie ist noch nicht fer­tig, aber ich zei­ge gern mal ein paar Zwi­schen­schrit­te bis zum aktu­el­len Sta­tus. Tada­aaa…

Und das hier ist der momen­ta­ne Stand:

Xcom Character Concept Art: Meine Meinung

Xcom Charakter Konzepte und was ich darüber denke

Hal­lo und will­kom­men in mei­nem neu­en Blog! Also eigent­lich nicht so neu, aber umge­zo­gen. Ich freue mich, dass du (wie­der?) her­ge­fun­den hast.
Die­se Woche war recht anstren­gend für mich, beson­ders für mei­nen Rücken, da ich so ziem­lich von mor­gens bis abends an die­ser Sei­te hier gebas­telt habe, bis ich end­lich zufrie­den war. Das Ziel, bis Frei­tag (heu­te) fer­tig zu sein und den nächs­ten Bei­trag auf der neu­en Adres­se zu schrei­ben, ist also geglückt. Pau­sen habe ich kaum gemacht, wenn ich ein­mal anfan­ge, kann ich nicht ein­fach wie­der auf­hö­ren, beson­ders wenn es um Web-Design und das Bau­en von Web­sites geht. Des­we­gen will ich auch nicht mehr im Web­de­sign-Bereich arbei­ten. Die Zei­ten habe ich zum Glück hin­ter mir, denn ich kann davon ein­fach nicht abschal­ten. Ich träu­me von Codes, wirk­lich wahr.
Des­we­gen bin ich län­ger wach geblie­ben und habe noch ein wenig gespielt, um den Kopf frei zu bekom­men.

Das oben ist übri­gens ein klei­nes Fan­art zu mei­nem Lieb­lings­cha­rak­ter Ger­trud ❤

Ger­trud… xD

Xcom

Xcom Ene­my Unknown habe ich begeis­tert über Steam gespielt, nach­dem ich mich end­lich dazu ent­schlos­sen hat­te. Anfangs war ich mir näm­lich nicht sicher, ob das was für mich ist. Komisch eigent­lich, ich mag schließ­lich Stra­te­gie-Spie­le und was ich noch mehr mag als run­den­ba­sier­te Stra­te­gie-Spie­le, sind Sci­ence Fic­tion Spie­le.

Was mich damals abge­hal­ten hat, mir Xcom gleich zu besor­gen war, dass ich eigent­lich eher ein Fan von Auf­bau-Stra­te­gie bin. Dabei mag ich Civi­li­za­ti­on am liebs­ten, weil man dort jeg­li­che Kämp­fe aus­schal­ten und ganz Pazi­fist sein kann. Das stört mich beim Bau­en. Sowas geht bei Xcom natür­lich nicht. Ande­rer­seits habe ich auch Final Fan­ta­sy Tac­tics gespielt und Spaß dabei gehabt. Den spä­ten Kauf habe ich im Nachin­ein ein wenig bereut, denn seit irgend­ei­nem Update kann ich die bei­den älte­ren XCom Tei­le mit Win­dows 10 nicht mehr spie­len.
Wie der Zufall es woll­te, gab es Xcom 2 aber nun kos­ten­los für Play­Sta­ti­on Plus Mit­glie­der in die­sem Juni. Da habe ich natür­lich zuge­schla­gen (obwohl Stra­te­gie für mich auf dem Lap­top bes­ser ist, aber was soll’s).

Egal, in die­sem Bei­trag möch­te ich auf einen ande­ren Aspekt ein­ge­hen, was mir an Xcom gefällt. Als Künst­le­rin (im wei­tes­ten Sin­ne) kann ich nicht umhin und mich für die Designs und die Optik des Spiels ins­ge­samt zu inter­es­sie­ren. Nein, ich bin kei­ne groß­ar­ti­ge Ken­ne­rin von Spie­le-Gra­fi­ken und irgend­wel­chen Gra­fik­kar­ten, Pro­zes­so­ren und weiß ich nicht was. Wahr­schein­lich weißt du schon, wor­auf ich hin­aus will. Con­cept Art!

Xcom Concept Art

Con­cept Artist, Illus­tra­tor bei Xcom 2 is Pie­ro Mac­go­wan, aber in sei­nem Port­fo­lio fin­det man auch Ani­ma­tio­nen und Sto­ry­boards.
Außer­dem haben auch Sea­m­as Gal­lag­her, Aaron Whitehead und Alan Den­ham zum Aus­se­hen des Games bei­getra­gen. Art Direc­tor ist Chris Sulz­bach, in des­sen Port­fo­lio es ein paar fer­tig geren­der­te Model­le mit Tex­tu­ren gibt.

Beson­ders toll fin­de ich die “Tour durch eine ver­las­se­ne Stadt durch Con­cept Art« auf der offi­zi­el­len Xcom Web­site, die habe ich selbst eben erst ent­deckt.

Xcom Character Concept Art: Meine Meinung

Ich bin ja ehr­lich: Die Cha­rak­ter-Kon­zep­te sind nicht revo­lu­tio­när, aber trotz­dem habe ich mich für Ský­mir stark davon inspi­rie­ren las­sen. Dass die Rüs­tun­gen nicht total spa­cig und ver­rückt sind ist näm­lich was Gutes. Wenn’s zu abge­ho­ben ist, wird es auch leicht unglaub­wür­dig. Die Waf­fen und Rüs­tun­gen in Xcom hal­ten sich optisch eher an heu­ti­ge Stan­dards und drif­ten kaum vom Alt­be­kann­ten ab. Für mich macht das immer das Gesamt­bild rea­lis­ti­scher. Aber gleich mehr dazu.

Die Sek­ti­oden bedie­nen ziem­lich genau das Kli­schee der klei­nen grau­en Männ­chen. Lei­der waren die­se Vie­cher auch der Grund, war­um ich das Spiel Anfangs als »albern« abge­stem­pelt habe. Mei­ner per­sön­li­chen Mei­nung nach hät­te man da ruhig etwas expe­ri­men­tier­freu­di­ger sein kön­nen, aber man woll­te wohl kein Risi­ko ein­ge­hen. Außer­dem gehe ich davon aus, dass die­se rela­tiv leicht zu ani­mie­ren sind. Kei­ne Kla­mot­ten, kei­ne Haa­re, das geht immer gut. Natür­lich hat sich die Art Direc­tion ganz bewusst für die­se »lang­wei­li­gen« Ali­ens ent­schlos­sen. Viel­leicht auch gera­de um das Kli­schee zu bedie­nen.

Aus dem Xcom Wiki

Die Sek­toi­den sind aber nicht die ein­zi­gen Ali­ens, sie sind erst der Anfang. Spä­ter kom­men zum Bei­spiel noch die­se ulki­gen dün­nen Män­ner mit komi­schen Son­nen­bril­len. Natür­lich sind die­se mensch­li­chen Kör­per nur Tar­nung.

Mil­der Spoi­ler
In Xcom 2 erschei­nen sie dann als Viper.
Die Vipern sind auch nicht gera­de auf­re­gend, was die Optik angeht. Die Advent-Baga­ge fin­de ich dann schon inter­es­san­ter. Wie so oft sind auch die­se phy­sisch dem Men­schen sehr ähn­lich, aber weni­ger albern sind sie auch. Hier sieht man auch ganz schön wie design­tech­nisch der Unter­schied zwi­schen Men­schen und Ali­ens gemacht wur­de: Die Ali­en-Rüs­tun­gen sind ent­we­der nicht bis kaum vor­han­den (Sek­toi­de und Vipern), oder aber aus irgend­ei­nem metall-ähn­li­chen Mate­ri­al. Die Men­schen tra­gen im Gegen­satz dazu »orga­ni­scher« aus­se­hen­de Rüs­tun­gen. Viel Stoff oder Mate­ri­al-Mix, wie es beim Mili­tär der ech­ten Welt auch der Fall ist.

Das ers­te Mal als Xcom 2 mich rein vom Aus­se­hen her mit einem Ali­en beein­dru­cken konn­te war, als die­ser fie­se Codex plötz­lich auf­tauch­te. Zwei­di­men­sio­nal macht so einer weni­ger Ein­druck, aber ani­miert im Spiel fin­de ich, sehen die schon cool aus. Die fli­ckern und fla­ckern so durch die Gegend, wie bei einer Bild­stö­rung und die Farb­kon­tras­te gefal­len mir auch sehr gut. Die haben’s auch ganz schön in sich, dar­um sag­te ich auch »fies«.

An den Rüs­tun­gen der Men­schen gefällt mir wie gesagt die Nähe zur Rea­li­tät. Das mag für eini­ge lang­wei­lig sein, aber dafür kann man sei­nen Sol­da­ten ja lus­ti­ge Far­ben und Mus­ter ver­pas­sen.
Die­se Rüs­tun­gen jeden­falls sehen aus, als könn­te man sie auch tat­säch­lich tra­gen. Die Schul­ter-Pads oder Plat­ten zum Bei­spiel, sind bei Rüs­tungs-Designs ein häu­fi­ges Pro­blem. Gut, viel­leicht sehen gro­ße, klo­bi­ge, mit Sta­cheln und sons­ti­gem Klim­bim ver­zier­te Schul­ter-Plat­ten ein­drucks­vol­ler aus. Aber wenn sich der Trä­ger der Rüs­tung in Wirk­lich­keit stän­dig einen rie­si­gen Spike in den Kopf rammt, jedes Mal wenn er sei­nen Arm hebt, ist das auch nicht das Wah­re.

Fazit

Müss­te ich das gan­ze zusam­men­fas­sen, wür­de ich sagen: weni­ger ist manch­mal mehr, aber mehr ist mehr. Ergibt kei­nen Sinn, oder? Damit mei­ne ich, dass aus mei­ner Sicht der Trick am Desi­gnen ist, die rich­ti­ge Balan­ce zu fin­den. Zumin­dest für fik­ti­ve Gegen­stän­de oder Lebe­we­sen die nicht tat­säch­lich zum Ein­satz kom­men müs­sen, kann man da natür­lich krea­ti­ver sein und sich nicht streng an etwas hal­ten. Vor allem, wenn es nicht ein­mal ein Bei­spiel aus dem ech­ten Leben gibt, kommt ja durch­aus vor. Aber trotz­dem wür­de ich den all­ge­mein unter Desi­gnern bekann­ten Spruch im Hin­ter­kopf behal­ten der da lau­tet: »Design fol­lows func­tion«. Also, »Design folgt Funk­ti­on«.

Wie gefal­len die die Designs? Wenn du ein Spiel wie Xcom ent­wi­ckeln wür­dest, wie wür­dest du die Ali­ens aus­se­hen las­sen?

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