Schlagwort: Reisen

Bin aus Irland zurück

Ja, das war’s. Schön und zu schnell vor­bei, wie fast jede Aus­lands­rei­se.
Ich möch­te ein biss­chen dar­über schrei­ben, was ich so erlebt habe, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Im Moment ist mir nicht danach zumu­te.

Über­nach­tet haben wir in einem Apart­ment in Dub­lin, sehr zen­tral gele­gen aber dank des Innen­hofs sehr ruhig. Wenn ich so einen Innen­hof hät­te – der war auch nur für Bewoh­ner zugäng­lich und von außen konn­te man nicht rein­gu­cken –, dann wür­de ich bei gutem Wet­ter dort zeich­nen. Eine net­te Vor­stel­lung.

Dublin Apartments (Bachelors Walk)

Dub­lin Apart­ments (Bache­lors Walk)

Dublin am Abend

2.8.

Am ers­ten Tag waren wir erst am spä­ten Nach­mit­tag in Dub­lin, des­we­gen war da nicht mehr viel zu machen. Außer der Innen­stadt natür­lich. Die Tem­pe­ra­tu­ren waren für mich viel ange­neh­mer als die Hit­ze, die ich hier in Bre­men zurück­ge­las­sen habe. An dem Abend gab’s dann nur noch Abend­essen und einen Besuch in irgend­ei­nem Pub, in dem die Par­ty nicht ganz so hef­tig im Gan­ge war. Mit Absicht übri­gens.

3.8.

Bibliothek des Trinity College

Einer von ins­ge­samt zwei vol­len Tagen in Dub­lin. Wir haben noch ein wenig die Stadt erkun­det und uns Kir­chen ange­schaut. Zum Bei­spiel die St. Patricks Church und die Christ Church, sowie das Dub­lin Cast­le. Lei­der kos­tet das alles Ein­tritt und dar­um habe ich die­se Orte nur von außen gese­hen. Beson­ders bei Kir­chen sehe ich es nicht ein, Ein­tritt zu bezah­len, ich dach­te immer, Kir­chen soll­ten für jeden frei zugäng­lich sein. Es gab vie­le Optio­nen für mich als Vega­ne­rin, ver­hun­gern muss­te ich nicht. An dem Tag waren wir in einem japa­ni­schen Restau­rant, wo ich ein Ben­to geges­sen habe. Es war sehr lecker. Das High­light des Tages war der Besuch in der Biblio­thek des Tri­ni­ty Col­le­ge, könn­te Har­ry Pot­ter Fans bekannt vor­kom­men. Mit 15 Euro fand ich den Preis doch recht hap­pig, aber schön anzu­se­hen war die Biblio­thek trotz­dem.

4.8.

Ballintoy Harbour

Ein lan­ger Tag mit mehr Bus­fah­ren als sonst was. Lei­der war so viel ins Pro­gramm gequetscht, dass man nur wenig Zeit an den ein­zel­nen Orten ver­brin­gen konn­te. Das war sehr scha­de, denn schön waren sie wirk­lich. Es han­del­te sich übri­gens um eine Game Of Thro­nes Tour. Begon­nen bei der »Kings Road«, die eigent­lich The Dark Hedges heißt, über The Giants Cau­se­way bis hin zum Ball­in­toy Har­bour und schluss­end­lich ein kur­zer Blick in die Höh­le, in der Melis­sand­re den Schat­ten-Dämon gebo­ren hat. Muss ziem­lich kalt gewe­sen sein, da nackt am Boden rum­zu­lie­gen. Der Hafen hat mir beson­ders gefal­len, ist mein Ele­ment.
Hin­ter­her habe ich noch eine Online-Bekannt­schaft getrof­fen und war mit ihr zwei Bier trin­ken. Bezie­hungs­wei­se Cider für sie. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

5.8.

Wir haben das Kil­main­ham Gefäng­nis besucht, mit Tour und Muse­um. Die Tour war sehr inter­es­sant, die Tour-Füh­re­rin hat ihren Job ganz toll gemacht. Ich war begeis­tert, wie gut sie erzählt und erklärt hat. Sie war auch sehr nett, genau wie die bei­den Damen am Ein­gang die sich für mei­ne Tat­toos begeis­tert haben. Über­haupt schien man mich und mei­ne Täto­wie­run­gen in Irland zu mögen. Natür­lich habe ich mich über die posi­ti­ve Auf­merk­sam­keit gefreut.
Es gab ein leich­tes Durch­ein­an­der auf dem Weg hin- und zurück. Wir sind erst gelau­fen, was ziem­lich weit war und dann gab es erst zwei Stun­den spä­ter wie­der eine Tour die wir dann gebucht haben. Also wie­der mit dem Bus in die Stadt, Mit­tag essen und in Hek­tik wie­der zurück. Hek­tisch weil es beim Kauf des Tages­ti­ckets im Tou­ris­ten-Infor­ma­ti­ons­zen­trum ein Pro­blem gab und wie fast den Bus ver­passt hät­ten.
So waren wir nach dem gan­zen Hin- und Her und vie­len Infor­ma­tio­nen sehr müde und haben uns hin­ter­her im Hotel aus­ge­ruht. Bezie­hungs­wei­se, ich habe mich kurz aus­ge­ruht und Sho ist ein­ge­schla­fen, dann gab’s nur noch Abend­essen.
Um acht Uhr Abends habe ich mich mit einer ande­ren Irin getrof­fen. Da dach­te ich, ich käme dies­mal frü­her zurück. Aber die Zeit ver­ging ohne dass ich es gemerkt habe und ich kam erst um ein Uhr Nachts zurück. Aber auch nur, weil die Pubs ab halb eins geschlos­sen wur­den.

6.8.

Ja… lei­der war der Tag mir etwas ver­dor­ben. Näm­lich ging es die­ses Mal zu den Cliffs Of Moher, die auch hier im Vor­schau­bild zu sehen sind. Das ein­zig blö­de (Abge­se­hen vom ekel­haf­tes­ten Kuchen der Welt zum Früh­stück) war, dass mir auf der Bus­fahrt ganz furcht­bar schlecht war. Bus­fahr­ten ver­tra­ge ich nicht gut, genau wie Auto­fahr­ten. Mir wird schnell schlecht. Und da es hier stän­dig berg­auf, berg­ab und in Schlan­gen­li­ni­en ging, hät­te ich wirk­lich fast gekotzt. Die Rück­fahrt war noch schlim­mer, weil mein Magen sich noch nicht wie­der erholt hat­te. Das tat er auch nicht bis ich wie­der in Bre­men war.
Die Klip­pen an sich, die gan­ze Aus­sicht, das alles war wirk­lich beein­dru­ckend und auch gru­se­lig. Absper­run­gen gab es kei­ne, man muss­te auf teil­wei­se mat­schi­gem Boden her­um­rut­schen und konn­te hin­ge­hen, wo man woll­te, ganz nah am Abgrund ste­hen. Es weh­te ein kräf­ti­ger kal­ter Wind, so dass ich sogar eine Jacke anzie­hen muss­te!

7.8.

Tja, Tag der Abrei­se. Ich kann nicht behaup­ten, dass ich mich gefreut habe.

Ich bin aus Holland zurück!

Goede avond,

seit ges­tern Abend bin ich aus Hol­land zurück. Die Zug­fahrt von Ams­ter­dam nach Bre­men war nicht ohne Schwie­rig­kei­ten. Aber ich habe ja wei­ter­hin so gut es ging gev­loggt. Das WiFi im Hotel war aber so gut wie nicht zu gebrau­chen, dar­um hat es nicht immer geklappt und ich konn­te mein Video zwei Mal erst am nächs­ten Mor­gen hoch­la­den. Bezie­hungs­wei­se, die ande­ren habe ich auch erst Nachts online gestellt.

Also, schön war’s und ich hat­te viel Spaß. Wer will, kann sich die Vide­os wie immer auf You­Tube anschau­en. Ich war in Ams­ter­dam (klar), Utrecht, Rot­ter­dam und Lei­den, aber davon habe ich lei­der nicht viel gese­hen, des­we­gen dazu kein Video.

youtube-667451_1280

Packen für Ams­ter­dam
Mit dem Zug nach Ams­ter­dam
Von Ams­ter­dam nach Rot­ter­dam
Von Ams­ter­dam nach Lei­den
Ein­fach mal gucken in Utrecht
Abrei­se mit Hin­der­nis­sen

In den Vide­os seht ihr natür­lich was von den Orten, die ich besucht habe und von dem, was ich so geges­sen habe auch. Vegan essen gehen konn­te man näm­lich dort sehr gut. Wir waren auch im Anne Frank Haus, das war mein ers­tes Mal dort. Restau­rant Emp­feh­lun­gen – vegan oder teils vegan – fin­det ihr im letz­ten Video, in der Beschrei­bung habe ich sie auch nament­lich auf­ge­lis­tet.
Gekauft habe ich fast nichts. Nur im Anne Frank Haus habe ich ein Tage­buch gekauft, das ich aber als Skiz­zen­buch benut­zen will. Und ein schö­nes, neu­es Bul­let Jour­nal, das dann der Nach­fol­ger für mein jet­zi­ges die­nen wird.

Apro­pos Bul­let Jour­nal…

2018-05-22-17-27-402018-05-22-17-27-462018-05-22-17-27-552018-05-22-17-28-00

Sonst so? An der Geschich­te habe ich ein biss­chen wei­ter geschrie­ben, ich ver­su­che genug für eine Fort­set­zung am Frei­tag zusam­men zu bekom­men, aber ver­spre­che nichts. Ich muss dann auch mei­ne Arbeit so lang­sam wie­der auf­neh­men. Dazu muss ich mich gera­de ein biss­chen auf­raf­fen, bin irgend­wie noch in Urlaubs-Modus…
Also, ich habe es lei­der nicht geschafft letz­ten Frei­tag einen Blog Post zu schrei­ben, aber jetzt da ich wie­der da bin, ist alles wie gehabt.
Bis Frei­tag!

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén