Miris Orbit

Ein ehrlicher, persönlicher Blog vom Schreiben und Zeichnen

Schlagwort: Tipps und Tricks

World Building, Charaktere und Concept Art

Charaktere, Concept Art und World Building

Schon mal von World Buil­ding gehört? Frei über­setzt heißt das »Wel­ten bau­en« und klingt, fin­de ich ziem­lich selbst­er­klä­rend.
Autoren machen es, Con­cept Artists auch. Es bedeu­tet, eine fik­ti­ve Welt zu gestal­ten, mit allem was es braucht, um ande­ren Men­schen die­se Welt näher zu brin­gen und zu zei­gen.

Kurz am Ran­de: Ich ver­su­che Sky­mir Teil zwei bald fer­tig zu bekom­men. Viel­leicht wird es aber doch spä­ter als Ende des Monats. Die Hoff­nung mehr zu blog­gen (es wirk­lich zu tun), habe ich noch nicht auf­ge­ge­ben. Es hapert ein wenig an der The­men­fin­dung. Aber viel­leicht soll­te ich genau dar­über einen Bei­trag ver­fas­sen, denn hier gehört es gera­de nicht hin­ein.
Und jetzt schnell wie­der zurück zum Haupt­text!
Wei­ter lesen…

Aquarell Brushes für Photoshop

Ich habe selbst so ein paar Pho­to­shop Aqua­rell Pin­sel, aber die Aus­wahl ist begrenzt. Ich habe öfter sowas gesucht, da ich mei­nen Bil­dern – beson­ders den Por­traits – ger­ne einen tra­di­tio­nel­len Look ver­lei­he. Dabei gibt es aber immer ein Pro­blem: mit den meis­ten Aqua­rell Brushes lässt sich nicht malen.

Alles muss man selber machen

Das klingt jetzt viel­leicht komisch, aber fast alle die­se Pin­sel sind eigent­lich nur Stem­pel. Wenn man ver­sucht, damit zu malen, in einer Linie oder ein­fach quer übers Bild, sieht das nicht aus.
Also habe ich mich mal einen Tag lang hin­ge­setzt und sel­ber sol­che Brushes gemacht, die man auch tat­säch­lich zum Malen gebrau­chen kann.


Obi­ges Bild habe ich kom­plett mit mei­nen eige­nen Brushes gemacht. Es gibt 26 Pin­sel zum Malen, dazu 24 davon als Stem­pel und dazu habe ich noch fünf Skiz­zen »Stif­te« getan. Blei­stif­te, Ball­pen und einen mit aus­blut-Effekt. Das gan­ze habe ich dann in einen Zip-Ord­ner gesteckt zusam­men mit den dazu­ge­hö­ri­gen JPEG Datei­en. So kann dann jeder, der sich mein Paket run­ter­lädt, die­se Aqua­rell­klek­se wei­ter­ver­wen­den, wie er oder sie möch­te.

Du kannst mei­ne Brushes hier Down­loa­den. Sie kos­ten nur ein paar Euro und dafür kannst du dann damit machen was du willst, wie du willst und so viel du willst 🙂

Zum Download

So behalte ich beim Schreiben die Übersicht

Kalender und Notizbuch

Das klappt ja super mit dem öfter blog­gen. Näm­lich gar nicht. Aber in der Zwi­schen­zeit hat­te ich mal wie­der gute Ide­en und über die möch­te ich heu­te kurz berich­ten. Es geht dar­um, wie ich das Schreib­cha­os besie­ge. Und dar­um, wie ich vor­ha­be mit Hil­fe eines Kalen­ders mein Soci­al Media zu durch­schau­en. Dies ist Teil eins, in einem zwei­ten Teil will ich noch näher dar­auf ein­ge­hen, aber dazu spä­ter mehr.

Ein altmodisches Notizbuch zur Rettung

Ich habe (mal wie­der) auf You­Tube gestö­bert und dabei ein Video gefun­den, bei dem es um das Füh­ren eines Crea­ti­ve Wri­ting Jour­nals geht – über­setzt also ein Krea­ti­ves-Schrei­ben-Tage­buch. Hier stellt die You­Tube­rin ihre Metho­den vor und wie sie so ein Tage­buch benutzt. Ein Satz, der mir in Erin­ne­rung blieb war »Wenn du noch kein Wri­ting Jour­nal hast, soll­test du damit anfan­gen!«. Dar­über habe ich nach­ge­dacht. Habe ich eines? Nein! Ich habe zwei, oder drei und ein paar Schnip­sel hier, ein paar ande­re dort.

Ein Notiz­buch das auch schon für einen ande­ren Zweck ein paar gefüll­te Sei­ten hat­te, war gleich­zei­tig auch Ort um mei­ne Ide­en zu Sky­mir auf­zu­schrei­ben. Aller­dings liegt das zu Hau­se und wenn ich unter­wegs war, oder in der Küche beim Kochen, dann habe ich mir schnel­le Noti­zen auf dem Han­dy gemacht. Manch­mal habe ich aber auch mein Bul­let Jour­nal (BuJo) dafür »miss­braucht« und ein gan­zer Hau­fen an Noti­zen und Ide­en befin­det sich in der Cloud. Gganz schön chao­tisch also. Bestimmt bin ich mit so einem Schreib­cha­os nicht allein. Plötz­lich fiel es mir wie Schup­pen von den Augen, dass ich end­lich ein ver­nünf­ti­ges Notiz­buch nur für die­sen Zweck brau­che. Eines, das klein genug ist, um in mei­ne Man­tel­ta­sche zu pas­sen. Ich bin sofort los und habe mich auf die Suche bege­ben. Am Ende ent­schied ich mich für ein schlich­tes grau­es Notiz­buch im A6 For­mat.

Nun habe ich ein aktu­el­les BuJo und des­sen zwei Vor­gän­ger. Das Buch was auf dem Foto oben­auf liegt, ist mein bis­he­ri­ges Notiz­buch für Sky­mir. Der Inhalt ist nicht wirk­lich über­sicht­lich, muss ich sel­ber sagen. Auf dem iPad sind mei­ne Noti­zen aus der Cloud – ich benut­ze One­Note – und um die steht es ord­nungs­tech­nisch noch viel schlim­mer! Das Pro­blem ist, dass sich alte mit aktu­el­len Ide­en und Noti­zen mischen und ich selbst nicht mehr weiß, wo ich was auf­ge­schrie­ben hat­te.

Jetzt habe ich ange­fan­gen, alles mög­lichst sinn­voll in der Rei­hen­fol­ge in das neue Notiz­buch zu über­tra­gen. Alles bis­her unge­nutz­te und ohne kon­kre­ten Ver­wen­dungs­zweck kommt nach dem, was schon fest­steht und von da ab ist Platz für wei­te­re Noti­zen. Außer­dem wer­de ich die Sei­ten nach The­ma­tik kenn­zeich­nen. So soll­te es klap­pen mit dem geord­ne­ten Schrei­ben!

Wie man einen Kalender noch benutzen kann

Wenn ich Kalen­der nut­zen soll, wie sie eigent­lich gedacht sind – näm­lich um Ter­mi­ne ein­zu­tra­gen –, ist das nie was gewor­den. Irgend­wann fand ich einen Weg, wie sie mir viel dien­li­cher sind. Und zwar als Tage­buch. Dazu nahm ich einen klei­nen Taschen­ka­len­der der aber für jeden Tag ein­zeln genug Platz zum schrei­ben hat­te. Am Bes­ten einen, der für jeden Tag eine gan­ze Sei­te bie­tet. Und dort habe ich dann täg­lich etwas ein­ge­tra­gen. Mei­ne Gedan­ken, ein Tages-Fazit, mei­ne Lau­ne, oder was auch immer mir gera­de wich­tig war. Mitt­ler­wei­le erfüllt das BuJo auch die­sen Zweck.

Außer­dem tra­ge ich da für mei­ne Soci­al Media Kanä­le rele­van­te Daten ein. Zum Bei­spiel einen Likes-Zäh­ler, einen Fol­lo­wer-Zäh­ler, wann ich was auf Insta­gram gepos­tet habe und so wei­ter. Dann habe ich es für eine Wei­le blei­ben las­sen, aus per­sön­li­chen Grün­den. Ich brauch­te Abstand.
In letz­ter Zeit habe ich mal wie­der mehr dar­über nach­ge­dacht. Ich habe eine Men­ge Insta­gram Fol­lo­wer ver­lo­ren. Das hat man davon, wenn man eine Wei­le wenig hoch­lädt. Aber haupt­säch­lich geht es mir nach wie vor um die­sen Blog und wie ich ihn regel­mä­ßig und sinn­voll fül­len kann. Die Lösung lau­tet: Kalen­der. Und ich habe einen nahe­zu per­fek­ten für mei­ne Zwe­cke gefun­den.
Die­ser klei­ne, blaue soft­co­ver-Kalen­der von teNeu­es kam in vier wei­te­ren Far­ben und mit einem alter­na­ti­ven Text auf dem Cover daher, aber von innen waren sie alle gleich. Ich habe nicht nach­ge­guckt, ob es online noch wei­te­re Vari­an­ten gibt.

Wie man einen Kalender kreativ benutzen kann

Mein teNeu­es Kalen­der von innen

Wie oben zu sehen ist, steht noch nichts drin, der Kalen­der gilt näm­lich erst ab Dezem­ber. Bis dahin übe ich mei­nen Plan in einer Klad­de. Jeden­falls habe ich mich für die­sen Kalen­der ent­schie­den wegen der Spal­ten, die sich rechts neben Datum und Tag anein­an­der­rei­hen. Mei­ne Idee war für jeden Tag eine Kate­go­rie anzu­le­gen und jede für sich wie einen Ter­min zu behan­deln. Das zei­ge ich mal eben an einem Bei­spiel:

Blog Insta­gram Twit­ter News­let­ter Für mich
3 MONTAG Bei­trags-The­ma
Stich­wör­ter
Bei­trags-Typ
Wel­ches Bild?
  • Mor­gen­gruß
  • Blog-Bei­trag tei­len
  • Einen Ret­weet
Ide­en des Tages für den nächs­ten News­let­ter kom­men hier rein, falls es wel­che gab Was ich per­sön­lich und ganz eigen­nüt­zig gern machen will

Wenn ich ange­fan­gen habe, den Kalen­der tat­säch­lich zu benut­zen, berich­te ich in einem Fort­set­zungs-Bei­trag wie es läuft. In dem möch­te ich dann auch tei­len, was mei­ne alten Noti­zen zu Sky­mir offen­bart haben und natür­lich auch einen klei­nen Ein­blick geben.

Was sind eigentlich Ladyplanner?

Frag­te ich mich, als ich an einem Regal vor­bei ging, in dem wel­che aus­la­gen. Bei den Kalen­dern, aber als eige­ne Kate­go­rie.
Viel­leicht sind es ja Kalen­der die extra dafür da sind, um Über­sicht über sei­ne gan­zen Dates mit hei­ßen Ladies zu behal­ten! Dar­in trägt man dann sei­ne gan­zen Ver­ab­re­dun­gen ein und Noti­zen zu den jewei­li­gen Damen, damit man auch ja nichts durch­ein­an­der bringt.

Oder aber die Gru­sel-Vari­an­te: Damit plant man sei­ne eige­ne Lady, die dar­auf pro­gram­miert ist, einem zu die­nen. Ein Robo­ter oder ein Hybrid! Die muss ja ab und zu gewar­tet und TÜV geprüft wer­den. Oder viel­leicht weist sie auch manch­mal komi­sche Feh­ler auf.

Ich war sehr ent­täuscht, als ich einen Blick in die­sen omi­nö­sen Lady­plan­ner warf und dann war es bloß ein stink­nor­ma­ler Kalen­der. Nur, dass der einen rosa­far­be­nen Ein­band hat­te. Weil das ja jeder Frau ein­zig wah­re Lieb­lings­far­be ist.

Was kam dir bei dem Wort »Lady­plan­ner« in den Sinn? Hast du auch eine Idee dazu?

Meine 5 liebsten Kanäle auf YouTube

So sieht die You­Tube Start­sei­te heu­te bei mir aus

Ob zur Inspi­ta­ti­on, zum Ler­nen, zur ein­fa­chen hirn­lo­sen Unter­hal­tung um mal abzu­schal­ten. Das sind alles gute Grün­de bei You­Tube ein­zu­schal­ten. Und ich bin schul­dig: ich tu’s oft, aus all die­sen Grün­den.
Heu­te tei­le ich mei­ne liebs­ten You­Tube Chan­nels und um eines vor­weg zu neh­men: Es sind nicht nur Kunst-Kanä­le.

Videos zum Lachen und Videos zum Lernen

Es han­delt sich bei mei­nen Lieb­lings­ka­nä­len um eine Mischung aus Enter­tain­ment und Kunst. Eini­ge brin­gen mich zum Lachen und machen ein­fach nur gute Lau­ne, ande­re wecken in mir Bewun­de­rung und inspi­rie­ren mich.

Übri­gens habe ich selbst auch heu­te wie­der ein Video hoch­ge­la­den, indem es grob um Ide­en­fin­dung für mei­ne Blog­ein­trä­ge geht. »The­men zum Blog­gen mit Losen« fin­dest du hier.

Es gibt immer was zu entdecken

Des­we­gen gucke ich auch viel aus den Emp­feh­lun­gen, was mich eben gera­de so anspricht. Eini­ge Kanä­le schaue ich viel und sprin­ge dann wie­der ab, nur weni­ge sehe ich wirk­lich oft und gern. Dar­um konn­te ich mich aus mei­nen bei­na­he acht­zig Abon­ne­ments für nur fünf Favo­ri­ten anstel­le der zuerst gedach­ten zehn ent­schei­den.

Wie beim letz­ten Mal sind mei­ne Emp­feh­lun­gen alpha­be­tisch sor­tiert und nicht nach Rang­ord­nung. Schließ­lich kommt es immer auch auf die Stim­mung an!

1. Adam Duff LUCIDPIXUL

Adam Duff ist ein Ame­ri­ka­nisch-Kana­di­scher Künst­ler in den Berei­chen Fan­ta­sy Art/​Illustration und Con­cept Art, aber er ist auch Art Direc­tor und Leh­rer. Zum Bei­spiel hat er unter Ande­rem für Elec­tro­nic Arts gear­bei­tet.
Sei­ne Vide­os rich­ten sich an ande­re Künst­ler, vor Allem die­je­ni­gen, die sich für die Enter­tain­ment Bran­che inter­es­sie­ren so wie wie Free­lan­cer.
Was mir an ihm beson­ders gut gefällt ist, wie sei­ne Vide­os und das, was er erzählt wirk­lich Sub­stanz haben. Ich emp­fin­de sie immer als tief­grün­di­ger als vie­le ande­ren. Er regt mich immer zum Nach­den­ken an. Wei­ter lesen…

Glaubwürdige Charaktere erstellen

Glaubwürdige Charaktere entwickeln (mit Beispielen)

Glaub­wür­di­ge Cha­rak­te­re zu schrei­ben und zu zeich­nen fällt nicht jedem leicht, ist aber aus­schlag­ge­bend für jede Geschich­te. Wie ich immer wie­der gern beto­ne: mei­ne Cha­rak­te­re sind mir sehr wich­tig. Sie sind der ers­te Anlauf­punkt für Leser um einen Ein­stieg in eine Geschich­te zu fin­den und die ihn oder sie die gan­ze Zeit beglei­te­ten.
In mei­nem heu­ti­gen Bei­trag erzäh­le ich dir, wie ich mei­ne eige­nen Cha­rak­te­re ent­wick­le und wie man glaub­wür­di­ge Cha­rak­te­re erstellt. Dabei bezie­he ich mich auf Bücher, aber auch auf Comics oder Pen And Paper Rol­len­spie­le, in denen es nicht reicht sei­nen Cha­rak­ter »nur« zu schrei­ben und zu beschrei­ben, son­dern man ihn auch dar­stel­len muss. Wei­ter lesen…

Diese 6 Dinge inspirieren mich beim Zeichnen

Hel­lo again,

es ist Mon­tag und ein per­fek­ter Tag um eine Lis­te auf­zu­stel­len von Din­gen, die zum Zeich­nen oder Malen inspi­rie­ren. Mich zumin­dest.
Es gibt da die­se eine Fra­ge, die lässt sich unter­schied­lich for­mu­lie­ren, läuft aber auf’s Sel­be hin­aus und ich sehe sie immer und immer wie­der.

»Was kann ich zeich­nen?« bezie­hungs­wei­se »Was kann ich malen?« schei­nen sich vie­le ange­hen­de Künst­ler zu fra­gen. Und obwohl auch bei einem Pro­fi mal eine klei­ne Flau­te auf­kom­men kann, ist die­ses Pro­blem doch eher unter Ama­teu­ren, Anfän­gern, Ein­ge­ros­te­ten und Hob­by­künst­lern ver­brei­tet.
Aber war­um ist das so?
Ich stel­le hier mal die Behaup­tung auf, dass es an Übung man­gelt. Nicht unbe­dingt an prak­ti­scher Übung. Viel­leicht hast du selbst schon unend­lich vie­le Stu­di­en gemacht, einen Akt-Zei­chen­kurs belegt und Haus­tie­re oder dei­ne Mit­men­schen por­trai­tiert.
Dar­an ist auch über­haupt nichts aus­zu­set­zen, mach bloß wei­ter so!
Doch jetzt kommt das Aber: dei­ne Fan­ta­sie brauchst du dazu kaum oder über­haupt nicht.
Irgend­wann kommt aber der Punkt, an dem man einen Schritt wei­ter gehen muss und du merkst sel­ber, wenn es so weit ist. Wei­ter lesen…

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