Miris Orbit

Ein ehrlicher, persönlicher Blog vom Schreiben und Zeichnen

Schlagwort: Zeichnen Seite 1 von 2

Das innere Kind und die Kreativität

Klingt das phi­lo­so­phisch? Viel­leicht ist die­ser Bei­trag das auch. Ein biss­chen. Ich möch­te ein paar Din­ge auf­schrei­ben, über die ich in den letz­ten Tagen nach­ge­dacht habe.

Man muss auch mal loslassen können

Das ist leich­ter gesagt als getan, aber ich bin zu dem Ergeb­nis gekom­men, dass ich genau das brau­che (und nur sehr schwer kann). Der Gedan­ke, den ich im letz­ten Bei­trag geäu­ßert habe, hat Form ange­nom­men.

Viel­leicht hin­dert mich auch gera­de mein Dick­schä­del, mei­ne Ver­bis­sen­heit und mein inne­rer Drang. Wer weiß…?

Heu­te sit­ze ich hier und ver­su­che in Wor­te zu fas­sen, was mir ges­tern noch viel deut­li­cher vor­schweb­te, zu sagen. Ja, das kommt, wenn man das Schrei­ben auf­schiebt. Und war­um ist da Reis in mei­nem Tee?  Wei­ter lesen…

Meine Arbeiten von letztem Jahr

Fro­hes neu­es Jahr 2019! Ich hof­fe, du bist gut rein gekom­men. Ich für mei­nen Teil war am letz­ten Tag des letz­ten Jah­res faul auf dem Sofa, den gan­zen Tag. Ich war so faul, dass ich auch nicht mehr die­sen Ein­trag geschrie­ben habe, den ich eigent­lich noch 2018 hät­te schrei­ben wol­len. Aber egal, bes­ser spät als nie! Hier kom­men fast alle mei­ne Bil­der aus 2018.

Rückblickend

Künst­le­risch gese­hen war letz­tes Jahr für mich eines der bes­se­ren Jah­re. Ich habe ein paar mehr Auf­trä­ge gehabt, mei­ne Tech­nik ver­bes­sert und bin im letz­ten Quar­tal noch zu einem Schluss gekom­men, was mei­ne Arbei­ten betrifft.
Trotz­dem war 2018 für mich sehr durch­wach­sen, vor allem aber in per­sön­li­cher Hin­sicht, wie man viel­leicht aus dem letz­ten Bei­trag erken­nen kann.
Ich will ehr­lich sein: ich bin müde. Und: nein, die­ser Blog soll nicht wie vie­le ande­re Blogs bewei­sen, wie toll alles ist und wie erfolg­reich ich doch bin.
Bin ich nicht. Es geht lang­sam vor­an, sehr lang­sam. Ich bin flei­ßig, ver­su­che alles, arbei­te an mir selbst, an mei­nen Fähig­kei­ten, blei­be krea­tiv, aber doch kom­me ich schein­bar nie dahin, wo ich hin will. So sieht es aus. Des­we­gen bin ich müde, sowas ist anstren­gend und manch­mal fällt es schwer, sich trotz­dem wei­ter­hin selbst zu moti­vie­ren.  Wei­ter lesen…

Das Jahr ist fast vor­bei und das bedeu­tet auch immer einen Rück­blick auf das, was war. Mein »rich­ti­ger« Rück­blick folgt noch, aber heu­te geht es nur um Insta­gram. Denn es ist auch wie­der Zeit für die »Best 9« und was die neun belieb­tes­ten Bil­der aus mei­nem eige­nen Insta­gram-Feed sind ist für mich doch ver­wun­der­lich…

Meine besten neun Bilder auf Instagram 2018

Wer mit Insta­gram ver­traut ist, kennt die Sache mit den Best Nine wahr­schein­lich schon. Für alle ande­ren ist es aber auch schnell erklärt: Es gibt eine Sei­te, die einem bis zum Ende des Jah­res eine Ana­ly­se zum eige­nen Inhalt lie­fert und die belieb­tes­ten neun Bil­der aus dem eige­nen Feed fil­tert. Dabei geht es ledig­lich dar­um, wel­che neun Bil­der die meis­ten Likes erhal­ten haben. Hier ist mein Ergeb­nis:  Wei­ter lesen…

Aquarell Brushes für Photoshop

Ich habe selbst so ein paar Pho­to­shop Aqua­rell Pin­sel, aber die Aus­wahl ist begrenzt. Ich habe öfter sowas gesucht, da ich mei­nen Bil­dern – beson­ders den Por­traits – ger­ne einen tra­di­tio­nel­len Look ver­lei­he. Dabei gibt es aber immer ein Pro­blem: mit den meis­ten Aqua­rell Brushes lässt sich nicht malen.

Alles muss man selber machen

Das klingt jetzt viel­leicht komisch, aber fast alle die­se Pin­sel sind eigent­lich nur Stem­pel. Wenn man ver­sucht, damit zu malen, in einer Linie oder ein­fach quer übers Bild, sieht das nicht aus.
Also habe ich mich mal einen Tag lang hin­ge­setzt und sel­ber sol­che Brushes gemacht, die man auch tat­säch­lich zum Malen gebrau­chen kann.


Obi­ges Bild habe ich kom­plett mit mei­nen eige­nen Brushes gemacht. Es gibt 26 Pin­sel zum Malen, dazu 24 davon als Stem­pel und dazu habe ich noch fünf Skiz­zen »Stif­te« getan. Blei­stif­te, Ball­pen und einen mit aus­blut-Effekt. Das gan­ze habe ich dann in einen Zip-Ord­ner gesteckt zusam­men mit den dazu­ge­hö­ri­gen JPEG Datei­en. So kann dann jeder, der sich mein Paket run­ter­lädt, die­se Aqua­rell­klek­se wei­ter­ver­wen­den, wie er oder sie möch­te.

Du kannst mei­ne Brushes hier Down­loa­den. Sie kos­ten nur ein paar Euro und dafür kannst du dann damit machen was du willst, wie du willst und so viel du willst 🙂

Zum Download

Inktober und Pläne zu Skýmir

Inkto­ber ist schon im vol­len Gan­ge und na ja… ich selbst fin­de nicht, dass mei­ne Bei­trä­ge ganz beson­de­re Blick­fän­ger sind. Das liegt – mei­ne ich mal – dar­an, dass ich sie nicht (oder kaum) schat­tie­re und es auch kei­ne wirk­li­che Tie­fe gibt. Es sind nur Out­lines und schwarz. Aber das macht nichts, nur auf Insta­gram wer­de ich damit viel­leicht nicht gera­de berühmt aber ich habe ande­re Plä­ne.

Da Ský­mir ja auch mein The­ma ist, fal­len mir so alle Mög­li­chen klei­nen Geschich­ten dazu ein, des­we­gen habe ich beschlos­sen, die Zeich­nun­gen für Kurz­ge­schich­ten wei­ter zu ver­wen­den. Ich über­ar­bei­te sie dann noch etwas im Nach­hin­ein. Was heißt »etwas«? Bei dem einen habe ich mir da ganz schön was auf­ge­halst. Mal sehen. Auf jeden Fall wer­de ich die Inkto­ber-Zeich­nun­gen noch für was Beson­de­res benut­zen.

Das The­ma heu­te war »Chi­cken«, also »Huhn«. Ich habe wie immer ver­sucht etwas zu zeich­nen, was sonst kei­ner oder wenigs­tens fast kei­ner macht und es soll­te ja zu mei­ner Geschich­te pas­sen. Dar­um dach­te ich ich ste­cke das Huhn in eine Uni­form des Heimd­all-Ordens. Wäh­rend ich das dann so gezeich­net habe, habe ich aber trotz­dem noch nach­ge­dacht. Vor allem dar­über, war­um irgend­wer ein Huhn in so eine Uni­form ste­cken soll­te und es dann auch noch bewaff­nen. Ein wirk­lich plau­si­bler Grund woll­te mir nicht ein­fal­len. Was mir aber ein­fiel war, dass Tie­re oft in Werb­ng benutzt wer­den. Also war­um nicht ein Wer­be­pla­kat?
Also habe ich im Pho­to­shop dann den Rest erle­digt 😀

Wann kommt Skýmir?

Auch dazu habe ich mir mitt­ler­wei­le mehr Gedan­ken gemacht. Ich habe schon Eini­ges ange­sam­melt. Eini­ges ist schon im Blog ver­öf­fent­licht, ande­res wie­der­um nicht und im Moment sprü­he ich rich­tig vol­ler Ide­en. Des­we­gen habe ich mir vor­ge­nom­men, lang­sam ein Buch oder E-Book zusam­men­zu­stel­len.
Im Moment tüf­tel ich noch aus, in wel­cher Rei­hen­fol­ge was erschei­nen soll, aber ich mache mich an die Arbeit und bis man Teil eins kau­fen kann, soll­te es nicht mehr all­zu lan­ge dau­ern. Auf jeden Fall noch in die­sem Jahr, das ist mein Ziel.

Auch über das For­mat bin ich mir noch nicht ganz im Kla­ren. Ich dach­te es wäre nett, wenn es auch eine gedruck­te Ver­si­on gäbe. Was die digi­ta­le Ver­si­on angeht, bin ich mir noch nicht so sicher. E-Book-For­mat oder PDF zum Down­load? Was wird da all­ge­mein bevor­zugt?
Mit den Ver­öf­fent­li­chungs­for­men muss ich mich noch wei­ter aus­ein­an­der­set­zen, aber wenn jemand sei­ne Lese-Vor­lie­ben tei­len möch­te, möge er oder sie das gern in den Kom­men­ta­ren tun!
Wür­de mich auf jeden Fall inter­es­sie­ren und mei­ne Ent­schei­dung beein­flus­sen.

Challenge für diesen Monat!

Erst­mal was ande­res, das ver­meid­lich Bes­te zum Schluss!
Und zwar habe ich Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry doch noch wei­ter geguckt. Die ers­te Staf­fel fand ich nicht schlecht, aber super begeis­tert war ich auch nicht. Des­we­gen habe ich auch erst­mal gar nicht wei­ter geschaut. Jetzt aber doch, mir wur­de näm­lich von einem Freund gesagt – und ich ver­traue ihm in der Ein­schät­zung mei­nes Geschmacks –, die zwei­te Staf­fel wür­de mir garan­tiert gefal­len.
Oh ja! Beson­ders Schwes­ter Jude, oder nur Jude, hat es mir total ange­tan. Von ihrem Cha­rak­ter bin ich ziem­lich begeis­tert.
Wie in der ers­ten Staf­fel spielt Jes­si­ca Lan­ge eine ver­bit­ter­te, fie­se Figur. Aber ich fin­de man merkt rich­tig, wie manch­mal ein ganz ande­rer Wesens­zug durch­kommt, der ganz im Gegen­satz dazu steht. Ich mer­ke den Zwie­spalt und ich habe ein­fach rich­tig was übrig für die­se Art von Cha­rak­te­ren.

Nach­dem ich dann das Ende der Staf­fel erreicht habe und über den Aus­gang geheult habe (habe ich wirk­lich, oh mann…), muss­te ich ein­fach ein Fan­art malen. Digi­tal, am schö­nen neu­en Tablet. An dem Tag hat­te ich noch was ande­res vor, aber die­ses Bild hat mir zu viel Spaß gemacht um auf­zu­hö­ren.
Die­ses Mal pos­te ich neben dem Bild an sich noch das Gesicht im Detail. Dach­te, das ist viel­leicht ganz inter­es­sant. Für Inter­es­sier­te.

Die Arbeit an Skýmir

Ich bin dabei. Ich den­ke, ich wer­de doch noch wei­ter online pos­ten, bis zum ers­ten Plot-Twist viel­leicht, aber nicht wei­ter. So weit bin ich aber noch nicht, hat etwas gedau­ert bis ich wuss­te, wie ich am bes­ten wei­ter erzäh­le. Erst hat­te ich eine Idee, aber die Umset­zung war doch schwie­rig. Jetzt weiß ich, das ich an einem ande­ren Punkt anset­zen muss, dann läuft’s auch.
Viel­leicht kommt dazwi­schen noch eine Kurz­ge­schich­te, ich hat­te eine Idee die mit dem The­ma des Bei­tra­ges zusam­men­hängt. Also end­lich dazu…

Challenge für diesen Monat

Seit ich letz­tes Jahr das ers­te Mal den Inkto­ber kom­plett durch­ge­zo­gen habe, stand schon fest, dass ich die­ses Jahr wie­der mit­ma­chen will.
Nun ist Inkto­ber aber erst im Okto­ber, daher auch der Name. Aber jetzt habe ich kürz­lich auf Insta­gram gese­hen, dass die Leu­te von MyCo­mics nicht nur den Inkto­ber auf ihrer Platt­form inte­grie­ren und zum Mit­ma­chen anre­gen. Nein, die haben sogar ihre eige­ne Chal­len­ge. Und die fin­det im Sep­tem­ber statt, ab heu­te geht es los. Der Name der Her­aus­for­de­rung ist Inkto­ber Warm-up. Da kann man sich also schon mal drauf vor­be­rei­ten. Hier gibt es aber nicht jeden Tag ein The­ma, son­dern nur vier, eines pro Woche. Dazu kann man zeich­nen so viel man lus­tig ist.

Mei­ne Idee war es, den Inkto­ber die­ses Jahr ganz Ský­mir zu wid­men und nur Bil­der dazu zu zeich­nen. Das wer­de ich dann jetzt auch für das Warm-up machen. Da es nur vier The­men gibt, hof­fe ich, dass ich idea­ler­wei­se zu jedem eine kur­ze Geschich­te schrei­ben könn­te.
Also Bock hab‹ ich, beson­ders auch auf eine schö­ne Gestal­tung.
Das ers­te The­ma lau­tet Sprung, dafür habe ich schon eine Skiz­ze gemacht, die auf einer gro­ben Sto­ry-Idee basiert.

Wenn ich das zeit­lich auf die Rei­he bekom­me, wird das bestimmt ziem­lich cool.

Neue Illustration zu meiner Geschichte

Puh, da habe ich mir ja was vor­ge­nom­men. Wie gesagt hat­te ich eine gute Idee in der Dusche und sie hat mit Ský­mir zu tun. Ich habe dann ein Bild ange­fan­gen, zu dem ich eine Geschich­te schrei­ben woll­te, aber jetzt habe ich so furcht­bar lan­ge mit die­sem Bild zuge­bracht, dass ich noch nichts geschrie­ben habe!

Ich konn­te mich ein­fach für kei­ne Kolo­ra­ti­on ent­schei­den, irgend­wie war ich nie zufrie­den und habe mehr­mals von vorn ange­fan­gen mit den Far­ben. Viel expe­ri­men­tiert und aus­pro­biert, aber am Ende hat mir nichts gefal­len und des­we­gen habe ich mich dazu ent­schie­den, es rela­tiv ein­heit­lich in der Farb­ge­bung zu gestal­ten.
Cover Art & Illustration (Skýmir)

Das The­ma ist »Her­aus­for­de­rung«. Mut fas­sen, sich in unbe­kann­tes Gebiet zu wagen, sich dem Unbe­kann­ten zu stel­len. Aber (eigent­lich) nicht ein­fach drauf­los, son­dern auch mit Bedacht. Aber wir wis­sen ja, dass das nicht Hildas stär­ke ist.

Was glaubst du, pas­siert in der Geschich­te zu die­ser Illus­tra­ti­on?

Mein neues Tablet ist da!

End­lich! Das Gra­phic Tablet mei­ner Träu­me! Ich habe so lan­ge gewar­tet und jetzt ist es end­lich ange­kom­men!
Kei­ne Ahnung wie ich es geschafft habe, so lan­ge – mona­te­lang! – ein­zig und allein auf dem iPad mei­ne Arbeit zu erle­di­gen.

Obwohl das Cin­tiq schon Sonn­abend ange­kom­men ist, habe ich erst heu­te ange­fan­gen, es wirk­lich zu benut­zen. Ich hat­te näm­lich Besuch von einer guten Freun­din aus Nor­we­gen, also nichts All­täg­li­ches, da ging sie natür­lich vor. Ges­tern Abend habe ich es aber zumin­dest aus­ge­packt, ange­schlos­sen und kurz ein biss­chen rum­pro­biert. Wei­ter lesen…

Aquarellmalerei will geübt sein

Heu­te ist ja Diens­tag! Tja, ups… soll­te Mon­tag sein, aber ich krieg‹ das noch gere­gelt. Außer­dem woll­te ich eh mal so außer der Rei­he schrei­ben, ein­fach wenn ich gera­de Lust habe oder mir was ein­fällt.

Ist das nicht heiß? Ja, ist es! So heiß. Ach, habe ich das nicht letz­tens schon geschrie­ben? Da sit­ze ich lie­ber drin­nen, aber da bin ich auch zu nichts zu gebrau­chen. Ich weiß selbst gar nicht, was ich gemacht habe. Nichts wahr­schein­lich.
Na ja, nicht ganz. Ich habe ver­sucht, mei­ne Fähig­kei­ten in Aqua­rell wei­ter zu ver­bes­sern. Zwar habe ich frü­her auch in Aqua­rell gemalt, aber nicht so häu­fig und ich bin doch ganz schön aus der Übung gera­ten. Beson­ders, wenn es kei­ne Blu­men sind. Ich habe mich an Men­schen ver­sucht. Liegt ja nahe, bei dem was ich sonst meist so male und zeich­ne.
Heu­te habe ich mich an einer Hil­da ver­sucht, dann an einer Yng­vi. Bei­de sind nicht gut genug für mei­nen Geschmack gewor­den. Außer­dem kle­be ich immer ganz schwei­ßig an mei­nem Stuhl fest, das moti­viert mich nicht dort sit­zen zu blei­ben.

So bin ich also mit mei­nem Block aufs Sofa umge­zo­gen und habe da halb lie­gend noch eine neue Yng­vild skiz­ziert. Die Skiz­ze war ganz viel­ver­spre­chend, also habe ich mich wie­der auf mei­nen Stuhl geklebt und habe es noch­mal mit Aqua­rell ver­sucht. Bin ein­fach über die Blei­stift­zeich­nung drü­ber gegan­gen.

Yngvild Hijgjold (Skymir)

Damit bin ich jetzt zumin­dest zufrie­den genug, es der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren. Auf Insta­gram hab‹ ich’s auch schon. Viel­leicht star­te ich mor­gen noch ein paar Anläu­fe.

Apro­pos mor­gen. Ich soll­te dann auch packen, weil es über­mor­gen ja schon ab nach Irland geht. Ich freue mich schon sehr und bin gespannt, ob ich irgend­was von mei­ner Irland-Rei­se irgend­wann frü­her zu mei­ner Schul­zeit noch wie­der­erken­ne, oder mir zumin­dest etwas bekannt vor­kommt. Nur auf das übli­che Tra­ra am Flug­ha­fen (bezie­hungs­wei­se Flug­hä­fen) freue ich mich nicht, das fin­de ich immer ziem­lich ätzend. Wenn ich eine Super­kraft haben könn­te und ich dürf­te wäh­len, wür­de ich mich immer für’s Tele­por­tie­ren ent­schei­den. Kos­ten­los ver­rei­sen, hur­ra!

In Dub­lin ist es auch tem­pe­rea­tur­mä­ßig ange­neh­mer, wie es scheint. Aber was packe ich eigent­lich?
Kla­mot­ten und so ist ja klar, mein Haupt­pro­blem ist immer, was ich zu mei­nem Amü­se­ment ein­pa­cken soll. Und nein, ich will nicht alles davon ein­pa­cken. Die Aus­wahl fällt mir schwer zwi­schen Buch, iPad, und Skiz­zen­buch. Das Bul­let Jour­nal neh­me ich eigent­lich immer mit und das ist recht dick und somit auch rela­tiv schwer. Zur Not kann man rein­zeich­nen. Mit dem iPad kann man auch zeich­nen und sogar lesen, nur nicht mein Buch und da kann man nicht zeich­nen. Also, kann man schon, aber eigent­lich hat­te ich das nicht vor. Hach ja, die Qual der Wahl.

Ich will auf jeden Fall wie­der vie­le Fotos machen und hof­fent­lich auch Vide­os für mei­nen Vlog. Und ja, ich habe vor zu blog­gen, also theo­re­tisch. Ob das prak­tisch so gut funk­tio­niert, weiß ich lei­der nicht. Ich habe dafür eine App, aber ich glau­be das For­ma­tie­ren von Tex­ten und beson­ders mit ein­ge­bun­de­nen Bil­dern wird schwie­rig.
Wenn ich aber doch einen Blog-Ein­trag schrei­be und der sieht komisch aus, dann weißt du schon mal war­um.

Yngvild Hijgjold (Skymir) Aquarell Skizze

Blumen in Aquarell – das war meine Woche

Puh, ist das heiß. Ich bin jetzt doch froh, wenn das Wet­ter sich wie­der etwas abkühlt, für die­se Tem­pe­ra­tu­ren über drei­ßig Grad bin ich nicht gemacht.
Aber ich will nicht über das Wet­ter reden. Aller­dings ist die­se Hit­ze nicht ganz unschul­dig an mei­ner Schlapp­heit. Zum Glück habe ich einen Ven­ti­la­tor, ohne den wäre ich wohl auf­ge­schmis­sen, aber noch bes­ser wär’s, wenn ich mich über­haupt nicht bewe­gen und gar nichts tun müss­te. Beim Zeich­nen kle­be ich an mei­nem Stuhl fest, ganz eklig.

Hält man ihnen den kleinen Finger hin…

Ja, das heißt, ich habe gezeich­net. Ein­mal habe ich mei­ne Arbeit voll­endet, bezie­hungs­wei­se das nächs­te Cha­rak­ter Design, das dran war. Eigent­lich waren es aber zwei auf ein­mal, die als einer zähl­ten. Also auch nur als einer bezahlt, das fand ich nicht so gut. Ich habe nichts gesagt, weil bei­de nicht so furcht­bar auf­wen­dig waren und ich eine der Bei­den ein­fach in Rücken­an­sicht gezeich­net habe, so muss­te ich das Gesicht nicht zeich­nen. Haa­re haben sie auch nicht. Der nächs­te Cha­rak­ter, bei dem soll es wohl wie­der so lau­fen. Das fin­de ich dann aber lang­sam ein biss­chen dreist. Ich gucke mir aber jetzt erst­mal an, was genau gemacht wer­den muss, bevor ich weiß, ob ich dazu was sagen muss. Alles will ich mir ja auch nicht gefal­len las­sen. Na ja, mal sehen.

Ich war natür­lich wie­der spa­zie­ren

Davon mal abge­se­hen, habe ich wei­ter ein biss­chen mit Aqua­rell gemalt. Nach den Pflan­zen, Gewür­zen, Kräu­tern und Mon­den aus dem letz­ten Bei­trag, habe ich mich mal an Blu­men gemacht. Hei­mi­sche Wild­blu­men, um genau zu sein. Die­ses Mal habe ich sie auch ein­zeln abfo­to­gra­fiert.

Ich hät­te im Moment – jetzt gera­de – sogar auch Lust was zu zeich­nen, aber mei­ne Ener­gie ist irgend­wie schon auf­ge­braucht. Dafür, dass ich es so zum Schmel­zen in der Son­ne fin­de, war ich trotz­dem noch viel drau­ßen, meis­tens mor­gens, dann geht es ja noch eini­ger­ma­ßen. Obwohl es ges­tern um halb neun schon ziem­lich grenz­wer­tig für mich war.

Mit selbst­ge­mach­tem Eis­tee vor dem Ven­ti­la­tor zu Hau­se fin­de ich es momen­tan doch um eini­ges ange­neh­mer. Außer den Blu­men habe ich mich noch an einem Cha­rak­ter in Aqua­rell ver­sucht, aber am Ende gefiel mir das Bild nicht, des­we­gen bleibt es unver­öf­fent­licht. Ein wei­te­res Bild­chen (Land­schaft oder so von Ský­mir) ist gera­de in Arbeit, da muss ich noch sehen, wie es wird.

Okay, hier kom­men end­lich die Blu­men-Bil­der!

Wenn ich nicht gezeich­net habe und auch nicht spa­zie­ren war, habe ich gele­sen. End­lich mache ich bei mei­nem Buch Fort­schrit­te. Ich hat­te es so lan­ge lie­gen gelas­sen, dass ich eine Wei­le gebraucht habe um wie­der rein zu kom­men. Wuss­te nicht mehr so rich­tig, was gera­de los war an der Stel­le, an der ich auf­ge­hört hat­te. Es gibt also doch Hoff­nung, dass ich das irgend­wann durch­le­se.

Serien-Tipp

Ach ja, Net­flix habe ich auch geguckt. Ich hat­te schon öfter mit »Ali­as Grace« gelieb­äu­gelt, aber irgend­wie hat­te ich nie so rich­tig Lust auf ein his­to­ri­sches Dra­ma. Ich wür­de die Serie als sol­ches Bezeich­nen. Meist habe ich ja Lust auf Kri­mis und Thril­ler, die mei­ner Mei­nung nach Guten gehen einem lei­der schnell aus.

Wie dem auch sei, Ali­as Grace basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Mar­ga­ret Atwood und spielt im acht­zehn­ten Jahr­hun­dert. Es geht um ein Mäd­chen – eine Dienst­magd – namens Grace, die des Mor­des an ihrem rei­chen Arbeit­ge­ber und des­sen Haus­häl­te­rin beschul­digt wird. Als ein Psych­ia­ter, der in der Hoff­nung eine Begna­di­gung für Grace zu errei­chen, regel­mä­ßig Gesprä­che mit ihr führt, ist man sich die gan­ze Geschich­te lang nicht so ganz sicher, ob sie ver­rückt ist, lügt, oder die Wahr­heit sagt. Fand ich durch­aus inter­es­sant. Aber das nur am Ran­de.

Und zum Schluss

So beim Schrei­ben dach­te ich gera­de, wenn ich schon über eine Serie rede, kann ich es auch gleich »Seri­en-Tipp« nen­nen. Viel­leicht ist das für zukünf­ti­ge Bei­trä­ge ja eine ganz gute Idee, sowas ein­zu­füh­ren. Seri­en gucke ich rela­tiv oft, Fil­me noch viel öfter, kann ja nicht scha­den, die davon zu nen­nen (bezie­hungs­wei­se zu emp­feh­len) die mir beson­ders posi­tiv auf­ge­fal­len sind. Das gilt natü­lich auch für Spie­le, Arti­kel oder sons­ti­ges (Bücher zäh­le ich mal nicht, so lan­ge wie ich an einem hän­gen blei­be). Was meinst du?

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