Miris Orbit

Ein ehrlicher, persönlicher Blog vom Schreiben und Zeichnen

Kategorie: Persönliche Themen Seite 1 von 2

Mein persönliches Jahr 2018

Das ist Teil eins mei­nes Jah­res­rück­blicks. Ich habe näm­lich beschlos­sen es wäre bes­ser, zwei zu machen. Einen, in dem es um mei­ne Arbeit geht und was ich künst­le­risch gese­hen gemacht und erreicht habe (oder eben nicht…). 
In die­sem Ein­trag soll es um per­sön­li­che­re Din­ge gehen. Dar­um, was ich erlebt habe, was war gut und was eher weni­ger?

Die gan­zen Infos habe ich aus mei­nen Bul­let Jour­nals, die ich noch immer füh­re. Die Gra­fik zu mei­ner Zeit­ein­tei­lung ori­en­tiert sich dar­an, ob ich jewei­li­ge Akti­vi­tä­ten in einem Monat unter­nom­men habe und es feh­len natür­lich eini­ge Sachen so wie ein­kau­fen, sau­ber machen, irgend­wo hin fah­ren, Ver­ab­re­dun­gen und so wei­ter. Ist also nicht zu hun­dert Pro­zent genau, auch ande­re Din­ge die ich zur Arbeit zäh­le wie blog­gen, das Aktua­li­sie­ren des Port­fo­li­os oder das Vor­be­rei­ten von Bil­dern für die Online Prä­sen­zen sind nicht dabei. Ganz unten folgt mein Jahr in Fotos und da endet der Bei­trag. Wei­ter lesen…

Das Jahr ist fast vor­bei und das bedeu­tet auch immer einen Rück­blick auf das, was war. Mein »rich­ti­ger« Rück­blick folgt noch, aber heu­te geht es nur um Insta­gram. Denn es ist auch wie­der Zeit für die »Best 9« und was die neun belieb­tes­ten Bil­der aus mei­nem eige­nen Insta­gram-Feed sind ist für mich doch ver­wun­der­lich…

Meine besten neun Bilder auf Instagram 2018

Wer mit Insta­gram ver­traut ist, kennt die Sache mit den Best Nine wahr­schein­lich schon. Für alle ande­ren ist es aber auch schnell erklärt: Es gibt eine Sei­te, die einem bis zum Ende des Jah­res eine Ana­ly­se zum eige­nen Inhalt lie­fert und die belieb­tes­ten neun Bil­der aus dem eige­nen Feed fil­tert. Dabei geht es ledig­lich dar­um, wel­che neun Bil­der die meis­ten Likes erhal­ten haben. Hier ist mein Ergeb­nis:  Wei­ter lesen…

Ein Mittwoch

Halb­wach wel­ze ich mich im Bett her­um. Was für eine grau­en­vol­le Nacht mal wie­der. Ich bin müde, als wäre es erst vier Uhr mor­gens, aber das biss­chen Licht, das durch die Jalou­si­en ins Zim­mer kommt, sagt mir etwas Ande­res. Heu­te ist mein frei­er Tag, wie die vori­gen zwei Tage. So habe ich es beschlos­sen. Aber mei­ne Mut­ter kommt spä­ter, wahr­schein­lich soll­te ich auf­ste­hen.
Ich schaue auf mein Han­dy, es ist acht Uhr zwei­und­drei­ßig.

Noch eine Wei­le star­re an die Decke. Reg­net es? Zumin­dest klingt es von drau­ßen her so. Ich rol­le mich seit­lich aus dem Bett und stel­le mir vor wie es wäre neben jeman­den auf­ge­wacht zu sein, den ich lie­be. Es reg­net nicht, es tropft nur von den Dach­rin­nen und dem Gerüst gegen­über, auf dem heu­te noch kei­ne Bau­ar­bei­ter zu sehen sind.

Auf dem Weg ins Bad lau­fen die Kat­zen vor mir her und der Song, den ich vor dem Schla­fen­ge­hen gehört habe, spielt in mei­nem Kopf.
Als ich mir die Zäh­ne put­ze legt Bösi mir eine lan­ge Wurst ins Kat­zen­klo, wie könn­te es auch anders sein?

Beim Tee­ko­chen fin­de ich, dass ich mei­nen Ohr­wurm unbe­dingt hören muss, sobald ich hier fer­tig bin. Nur noch eben die Kat­zen füt­tern. Bösi steht auf der Wasch­ma­schi­ne und greift gie­rig for­dernd mit der Pfo­te nach mir.

Die Kan­ne auf dem Stövchen, Tas­se und Soja­milch dane­ben und mein Bul­let Jour­nal in Posi­ti­on. Über die Play­Sta­ti­on öff­ne ich You­Tube und fin­de schnell das Musik­vi­deo von ges­tern Abend wie­der. Zeit, ins Jour­nal zu schrei­ben. Dabei las­se ich mich von dem neu­es­ten Sire­nia Video ablen­ken. Emma ist so toll.

Zum Früh­stück esse ich einen fer­ti­gen Bul­gur-Salat. Mitt­ler­wei­le habe ich ein paar wei­te­re Musik­vi­de­os geschaut und bin zum Essen auf ein lehr­rei­ches Con­cept Art Video gewech­selt. Das macht mir rich­tig Lust, etwas zu zeich­nen! Doch so viel Zeit habe ich nicht mehr. Die Kan­ne Tee wird wohl lei­der auch nicht leer, bevor ich gehe. Aber ich kann es trotz­dem ver­su­chen!

Um zehn Uhr fünf­zig klin­gelt es an der Tür. Mama hat mei­ne alte Play­Sta­ti­on 3 im Gepäck, die sie bis­her zum Blu­eR­ay-Gucken benutzt hat.

Kurze Zeit später…

Wie sich her­aus­stellt, kauft Game­S­top das alte Modell nicht mehr an und selbst für die Slim-Ver­si­on gäbe es nur zwan­zig Euro. Dumm gelau­fen. Jetzt muss das Ding im Schließ­fach eines Kauf­hau­ses war­ten. Schon klar, dass man auf eBay mehr Glück damit hät­te, aber wer hat schon Lust dazu?

Bevor ich uns um zwölf zwei gro­ße Kaf­fee bei Star­bucks bestel­le, besu­chen wir ver­hee­ren­der­wei­se den Mit­tel­al­ter­markt. Mit dem Wis­sen, dass das nie­mals fol­gen­los bleibt!
Schö­ne Stei­ne, Schmuck und beson­ders schlimm ist die­ser Räu­cher- und Gewürz­stand!
Vor­erst habe ich mir „nur“ einen Ring mit Mond­stein gekauft, aber wer­de defi­ni­tiv zurück kom­men und Räu­cher­werk und Stei­ne besor­gen!

Einen Kaf­fee und einen ergeb­nis­lo­sen Geschäf­te-Bum­mel spä­ter erle­di­ge ich noch schnell und lieb­los mei­nen Ein­kauf für das Essen heu­te und mor­gen und dann gehen wir getrenn­ter Wege. Noch immer ver­mis­se ich mei­ne Lieb­lings­kas­sie­re­rin und hof­fe, sie ist bloß in Urlaub.

Zuhau­se ange­kom­men fin­de ich uner­freu­li­che Post im Brief­kas­ten und hei­ze unab­hän­gig davon schon beim Aus­pa­cken der Ein­kaufs­ta­sche den Ofen für eine fest­li­che Tief­kühl­piz­za vor. Ich habe Hun­ger und mir sehnt nach The Haun­ting Of Hill House.

Um zwan­zig nach vier kom­me ich von einer lan­gen Dusche aus dem Bad zurück.
Vor­mit­tags fühl­te ich mich noch zum Zeich­nen inspi­riert und dach­te, das spä­ter in Taten umzu­set­zen. Nach dem Mit­tag wur­de ich müde und habe jetzt kei­ne gro­ße Lust, noch etwas anzu­fan­gen. Unter der Dusche dach­te ich dar­über nach, ob ich mich dazu zwin­gen soll­te. Dann hät­te ich auch was auf Insta­gram zu pos­ten. Ande­rer­seits soll ja heu­te frei sein und der Plan war, mor­gen erst wie­der mit der Arbeit anzu­fan­gen.
Viel­leicht soll­te ich mich ein­fach der Faul­heit hin­ge­ben, noch einen Kaf­fee trin­ken, dazu Mis­ter Tom essen und wei­ter Net­flix frö­nen.

Siebzehn Uhr einundfünfzig

Ich rin­ge mit mir, ob ich nicht doch was zeich­ne. Aber ich bin so müde…
Viel­leicht nur eine klei­ne Skiz­ze auf dem Sofa?

Acht­zehn Uhr vier­und­fünf­zig: Was?! Ich habe so lan­ge für so ein kra­ke­li­ges Hill House (Haus) gebraucht?! Archi­tek­to­ni­sches ist echt nicht mei­ne Stär­ke. Aber ich will’s ver­su­chen.

Viel­leicht gucke ich jetzt noch eine Fol­ge, dann sind für mor­gen nur noch zwei übrig und dann ist die Staf­fel durch. Und dann kann ich ohne Ablen­kung arbei­ten. Nur eine der Lügen, die ich mir selbst erzäh­le.
Aber eben kurz das Jour­nal che­cken. Was stand noch für heu­te an? Soll­te man sich eigent­lich mer­ken müs­sen, ist ja an einem frei­en Tag nicht viel gewe­sen.
Nur Blog und Insta­gram. Letz­te­res habe ich soeben erle­digt, Blog dann wohl vor dem Schla­fen­ge­hen, der Tag ist ja noch nicht vor­bei!

Also gut, eine noch…

Neunzehn Uhr fünfundvierzig: ich verhungere.

Um ein­und­zwan­zig Uhr zwei­und­fünf­zig lie­ge ich auf dem Sofa her­um. Leben­dig. Ich bin nicht ver­hun­gert. Ich habe es gera­de noch recht­zei­tig geschafft Spa­ghet­ti zu kochen. Mit Spi­nat, getrock­ne­ten Toma­ten, Knob­lauch, Scha­lot­ten, Oli­ven und Son­nen­blu­men­ker­nen.
Und da ich ja noch nicht genug von Hor­ror hat­te, habe ich mir beim Abend­essen „Spi­der­ho­le“ ange­se­hen.
Zuge­ge­ben: die Beschrei­bung des Films habe ich nicht gele­sen. Dar­um hat­te ich auch was ganz ande­res erwar­tet. Zum Bei­spiel, dass Spin­nen eine grö­ße­re Rol­le spie­len wür­den. Aber egal. So schlecht wie sei­ne Bewer­tung fand ich ihn gar nicht. Habe durch­aus schon viel schlech­te­re Hor­ror­fil­me gese­hen.

Jetzt, um ziem­lich genau zwei­und­zwan­zig Uhr bin ich schon ganz schön müde und will schla­fen gehen.

Gute Nacht!

Meine 5 liebsten Kanäle auf YouTube

So sieht die You­Tube Start­sei­te heu­te bei mir aus

Ob zur Inspi­ta­ti­on, zum Ler­nen, zur ein­fa­chen hirn­lo­sen Unter­hal­tung um mal abzu­schal­ten. Das sind alles gute Grün­de bei You­Tube ein­zu­schal­ten. Und ich bin schul­dig: ich tu’s oft, aus all die­sen Grün­den.
Heu­te tei­le ich mei­ne liebs­ten You­Tube Chan­nels und um eines vor­weg zu neh­men: Es sind nicht nur Kunst-Kanä­le.

Videos zum Lachen und Videos zum Lernen

Es han­delt sich bei mei­nen Lieb­lings­ka­nä­len um eine Mischung aus Enter­tain­ment und Kunst. Eini­ge brin­gen mich zum Lachen und machen ein­fach nur gute Lau­ne, ande­re wecken in mir Bewun­de­rung und inspi­rie­ren mich.

Übri­gens habe ich selbst auch heu­te wie­der ein Video hoch­ge­la­den, indem es grob um Ide­en­fin­dung für mei­ne Blog­ein­trä­ge geht. »The­men zum Blog­gen mit Losen« fin­dest du hier.

Es gibt immer was zu entdecken

Des­we­gen gucke ich auch viel aus den Emp­feh­lun­gen, was mich eben gera­de so anspricht. Eini­ge Kanä­le schaue ich viel und sprin­ge dann wie­der ab, nur weni­ge sehe ich wirk­lich oft und gern. Dar­um konn­te ich mich aus mei­nen bei­na­he acht­zig Abon­ne­ments für nur fünf Favo­ri­ten anstel­le der zuerst gedach­ten zehn ent­schei­den.

Wie beim letz­ten Mal sind mei­ne Emp­feh­lun­gen alpha­be­tisch sor­tiert und nicht nach Rang­ord­nung. Schließ­lich kommt es immer auch auf die Stim­mung an!

1. Adam Duff LUCIDPIXUL

Adam Duff ist ein Ame­ri­ka­nisch-Kana­di­scher Künst­ler in den Berei­chen Fan­ta­sy Art/​Illustration und Con­cept Art, aber er ist auch Art Direc­tor und Leh­rer. Zum Bei­spiel hat er unter Ande­rem für Elec­tro­nic Arts gear­bei­tet.
Sei­ne Vide­os rich­ten sich an ande­re Künst­ler, vor Allem die­je­ni­gen, die sich für die Enter­tain­ment Bran­che inter­es­sie­ren so wie wie Free­lan­cer.
Was mir an ihm beson­ders gut gefällt ist, wie sei­ne Vide­os und das, was er erzählt wirk­lich Sub­stanz haben. Ich emp­fin­de sie immer als tief­grün­di­ger als vie­le ande­ren. Er regt mich immer zum Nach­den­ken an. Wei­ter lesen…

Ein interessanter Beitrag über das Wetter

Ich habe eine Freun­din gefragt, wor­über ich denn heu­te blog­gen könn­te. »Über’s Wet­ter« hat sie vor­ge­schla­gen. Also gut, reden wir über das Wet­ter. Es ist nicht heiß, son­dern kühl, aber mit Son­nen­schein, zumin­dest heu­te. Das Laub an den Bäu­men im Park ist hübsch­bunt und heu­te früh schien ein schö­nes, war­mes Licht durch ein paar graue Wol­ken. Dahin­ter ver­steck­te sich ein blau­er Him­mel, dem die Wol­ken spä­ter Platz mach­ten um einen schö­nen Herbst­tag zu besche­ren.

Dazu fällt mir noch etwas ein, zum Wet­ter, näm­lich ein Lied. Wenn man dem Eng­li­schen so eini­ger­ma­ßen mäch­tig ist, ver­steht man beim Hören schnell, was das mit dem Wet­ter zu tun hat.
Hier­mit möch­te ich auch mein momen­ta­nes Lieb­lings­lied tei­len. Es ist auch gar nicht metal.
Son­dern von Flo­rence And The Machi­ne. Im All­ge­mei­nen bin ich kein Fan von Flo­rence und der Maschi­ne. Mir gefal­len nur ein paar Songs, aus einem Grund der von einem Metal-Fan viel­leicht ein wenig selt­sam klingt: Die Flo­rence, die schreit mir zu viel. Aber in die­sem Lied nicht 🙂

Die Kamera läuft

Manch­mal.
Denn ich habe noch ein Video! Man mag es kaum glau­ben, doch es ist wahr! Ich habe ein Video (Vlog) in mei­nen You­Tube Kanal gela­den. Es geht dar­um, was ich mache, Plä­ne zu Ský­mir und war­um ich den Inkto­ber hin­ge­schmis­sen habe.

Eigent­lich war das ja ganz kurz und schmerz­los, sol­che Vide­os könn­te ich ruhig mal wie­der öfter machen. Neu­lich habe ich ja ein biss­chen auf Twitch gestreamt. Dum­mer­wei­se hat das OBS ent­ge­gen sei­ner Ein­stel­lun­gen kei­ne Video-Datei erzeugt, die hät­te man ja noch wei­ter ver­wen­den kön­nen.

And the winner is…

Skymir

Bezüg­lich der Titel-Schrift für Ský­mir habe ich auf Insta­gram, hier im Blog und bei Twit­ter nach Mei­nun­gen gefragt. Beson­ders viel Reso­nanz gab es zwar nicht, aber am Ende hat­te Schrift Num­mer zwei etwas mehr Stim­men. Da auch ande­re Comic-Zeich­ner dafür gestimmt haben, wird das schon gut so sein. Also ist es jetzt Num­mer zwei gewor­den.

Die neue Illus­tra­ti­on ziert jetzt den Blog Hea­der und man kann sie außer­dem rechts in der Side­bar begu­cken. Ich hielt es für eine gute Idee es da als Cover zu benut­zen mit den Links zu den Lese­pro­ben in ihrer rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge. Dazu habe ich mir jeweils einen Titel für die Schnip­sel über­legt, damit man unge­fähr weiß, wor­um es geht. Viel­leicht auch ganz prak­tisch, wenn man sich nicht mehr so sicher ist, was man schon gele­sen hat.

Hier noch ein Aus­schnitt des Cha­rak­ters, an dem ich gera­de arbei­te. Ein Dino-Mann, also ein mutier­ter Dino-Mann um genau zu sein 👉
Der wird mor­gen oder über­mor­gen – je nach­dem wann ich wei­ter zeich­ne – fer­tig wer­den. Dem feh­len näm­lich nur noch die Tat­toos auf sei­nem rie­si­gen Mutan­ten-Arm. Und dann geht’s wei­ter mit Ský­mir, und wie!

Kurzes Update

Ich habe jetzt doch den Inkto­ber abge­bro­chen. Die Akti­on wur­de in Kom­bi­na­ti­on mit dem Rest mei­nes (Künstler-)Lebens ein­fach zu viel für mich und der Stress­fak­tor war grö­ßer, als der Spaß bei der Sache. Und das ist ja nicht der Sinn und Zweck vom Inkto­ber. Also habe ich mich – wenn auch schwe­ren Her­zens – ent­schie­den, auf­zu­hö­ren. Zumin­dest die­ses Jahr. Wenn der letz­te Cha­rak­ter für das Rol­len­spiel fer­tig ist, habe ich erst­mal mehr Zeit für Ský­mir. Und dar­auf freue ich mich schon!

Trotz­dem muss ich mir wie­der was Neu­es suchen, bin auch schon dabei.
Zum Musik­vi­deo feh­len jetzt noch fünf Illus­tra­tio­nen, die ich bis spä­tes­tens Dezem­ber fer­tig haben will. Was das angeht, bin ich zuver­sicht­lich.

Musik­vi­deo Illus­tra­ti­on

Was das Pri­vat­le­ben angeht­be­trifft­mer eine lang­sa­me Lese­rin, weil ich mich nicht häu­fig ein­fach in Ruhe hin­set­ze, um was zu lesen. Nicht­mal, wenn mir das Buch gefällt.

Im Moment lese ich ja die Bücher zu The Wit­cher (oder »Der Hexer«) von Andrzej Sap­kow­ski. Ich habe in der chro­no­lo­gisch fal­schen Rei­hen­fol­ge ange­fan­gen, näm­lich mit den Büchern aus der »Saga«, obwohl ich die bei­den Kurz­ge­schich­ten-Bän­de zuerst hät­te lesen sol­len. Und davon lese ich gera­de (noch) den ers­ten Band. Danach feh­len mir noch sechs Wit­cher Bücher. 😬
Aller­dings mache ich hier­nach erst­mal eine Wit­cher-Pau­se und lese eines oder zwei der ande­ren Bücher, die hier auf mich war­ten.

Und ab nächs­ter Woche will ich sehr, sehr ger­ne mal wie­der ein biss­chen im Games Work­shop Hob­by machen gehen. Da habe ich auch noch eini­ges anzu­ma­len, aber nicht so viel, wie ich ger­ne noch zusätz­lich hät­te!
Die Tri­um­vi­ra­te Des Impe­ri­ums lie­gen schon ein Jahr rum und ich habe gera­de mal Bels­a­ri­us Cawl bemalt. Ja, auch dar­auf freue ich mich.
Und ich mag den Herbst! Obwohl es heu­te eher Som­mer zu sein scheint.

Uuuuund ich hab’s doch nicht mehr aus­ge­hal­ten mit den Haa­ren und war ges­tern beim Fri­seur. Jetzt sind sie wie­der kür­zer und end­lich nicht mehr wie eine Gar­di­ne vor mei­nen Augen bei allem was ich tue!

Wie neu

Was mache ich da eigentlich?

Ja, was? Ich arbei­te, ein biss­chen. Aber ich gehe auch spa­zie­ren und beschäf­ti­ge mich gera­de viel mit mir selbst. Mit mei­nem Innen­le­ben mei­ne ich. Und ich ver­su­che ent­spannt zu sein, jeden Tag zu genie­ßen und mich am abklin­gen­den Som­mer zu erfreu­en, an den letz­ten war­men Tagen (warm, nicht heiß!). Aber ich bin lang­sam in Herbst­stim­mung. Ich mag Herbst.

Die Yng­vild die ich im letz­ten Bei­trag in schwarz weiß als Work In Pro­gress gepos­tet habe ist auch fer­tig. Die belas­se ich erst mal nur hier auf Insta­gram. Wei­ter lesen…

Bin aus Irland zurück

Ja, das war’s. Schön und zu schnell vor­bei, wie fast jede Aus­lands­rei­se.
Ich möch­te ein biss­chen dar­über schrei­ben, was ich so erlebt habe, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Im Moment ist mir nicht danach zumu­te.

Über­nach­tet haben wir in einem Apart­ment in Dub­lin, sehr zen­tral gele­gen aber dank des Innen­hofs sehr ruhig. Wenn ich so einen Innen­hof hät­te – der war auch nur für Bewoh­ner zugäng­lich und von außen konn­te man nicht rein­gu­cken –, dann wür­de ich bei gutem Wet­ter dort zeich­nen. Eine net­te Vor­stel­lung. Wei­ter lesen…

Aquarellmalerei will geübt sein

Heu­te ist ja Diens­tag! Tja, ups… soll­te Mon­tag sein, aber ich krieg‹ das noch gere­gelt. Außer­dem woll­te ich eh mal so außer der Rei­he schrei­ben, ein­fach wenn ich gera­de Lust habe oder mir was ein­fällt.

Ist das nicht heiß? Ja, ist es! So heiß. Ach, habe ich das nicht letz­tens schon geschrie­ben? Da sit­ze ich lie­ber drin­nen, aber da bin ich auch zu nichts zu gebrau­chen. Ich weiß selbst gar nicht, was ich gemacht habe. Nichts wahr­schein­lich.
Na ja, nicht ganz. Ich habe ver­sucht, mei­ne Fähig­kei­ten in Aqua­rell wei­ter zu ver­bes­sern. Zwar habe ich frü­her auch in Aqua­rell gemalt, aber nicht so häu­fig und ich bin doch ganz schön aus der Übung gera­ten. Beson­ders, wenn es kei­ne Blu­men sind. Ich habe mich an Men­schen ver­sucht. Liegt ja nahe, bei dem was ich sonst meist so male und zeich­ne.
Heu­te habe ich mich an einer Hil­da ver­sucht, dann an einer Yng­vi. Bei­de sind nicht gut genug für mei­nen Geschmack gewor­den. Außer­dem kle­be ich immer ganz schwei­ßig an mei­nem Stuhl fest, das moti­viert mich nicht dort sit­zen zu blei­ben.

So bin ich also mit mei­nem Block aufs Sofa umge­zo­gen und habe da halb lie­gend noch eine neue Yng­vild skiz­ziert. Die Skiz­ze war ganz viel­ver­spre­chend, also habe ich mich wie­der auf mei­nen Stuhl geklebt und habe es noch­mal mit Aqua­rell ver­sucht. Bin ein­fach über die Blei­stift­zeich­nung drü­ber gegan­gen.

Yngvild Hijgjold (Skymir)

Damit bin ich jetzt zumin­dest zufrie­den genug, es der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren. Auf Insta­gram hab‹ ich’s auch schon. Viel­leicht star­te ich mor­gen noch ein paar Anläu­fe.

Apro­pos mor­gen. Ich soll­te dann auch packen, weil es über­mor­gen ja schon ab nach Irland geht. Ich freue mich schon sehr und bin gespannt, ob ich irgend­was von mei­ner Irland-Rei­se irgend­wann frü­her zu mei­ner Schul­zeit noch wie­der­erken­ne, oder mir zumin­dest etwas bekannt vor­kommt. Nur auf das übli­che Tra­ra am Flug­ha­fen (bezie­hungs­wei­se Flug­hä­fen) freue ich mich nicht, das fin­de ich immer ziem­lich ätzend. Wenn ich eine Super­kraft haben könn­te und ich dürf­te wäh­len, wür­de ich mich immer für’s Tele­por­tie­ren ent­schei­den. Kos­ten­los ver­rei­sen, hur­ra!

In Dub­lin ist es auch tem­pe­rea­tur­mä­ßig ange­neh­mer, wie es scheint. Aber was packe ich eigent­lich?
Kla­mot­ten und so ist ja klar, mein Haupt­pro­blem ist immer, was ich zu mei­nem Amü­se­ment ein­pa­cken soll. Und nein, ich will nicht alles davon ein­pa­cken. Die Aus­wahl fällt mir schwer zwi­schen Buch, iPad, und Skiz­zen­buch. Das Bul­let Jour­nal neh­me ich eigent­lich immer mit und das ist recht dick und somit auch rela­tiv schwer. Zur Not kann man rein­zeich­nen. Mit dem iPad kann man auch zeich­nen und sogar lesen, nur nicht mein Buch und da kann man nicht zeich­nen. Also, kann man schon, aber eigent­lich hat­te ich das nicht vor. Hach ja, die Qual der Wahl.

Ich will auf jeden Fall wie­der vie­le Fotos machen und hof­fent­lich auch Vide­os für mei­nen Vlog. Und ja, ich habe vor zu blog­gen, also theo­re­tisch. Ob das prak­tisch so gut funk­tio­niert, weiß ich lei­der nicht. Ich habe dafür eine App, aber ich glau­be das For­ma­tie­ren von Tex­ten und beson­ders mit ein­ge­bun­de­nen Bil­dern wird schwie­rig.
Wenn ich aber doch einen Blog-Ein­trag schrei­be und der sieht komisch aus, dann weißt du schon mal war­um.

Yngvild Hijgjold (Skymir) Aquarell Skizze

Zurück von meiner Suche Selbsterkenntnis

…zurück aus mei­ner Ein­sied­ler-Pha­se. Tut mir sehr Leid, falls du mei­nen Blog besucht hast und nichts Neu­es vor­ge­fun­den hast, ich hät­te es bes­ser ankün­di­gen sol­len. Ich hat­te mich kom­plett zurück­ge­zo­gen aus Allem, was ich nor­ma­ler­wei­se so mache – also außer dem, was eben zwin­gend getan wer­den muss. Seit mei­nem Jam­mer-Video auf You­Tube am zwölf­ten Juli habe ich so ziem­lich alles vor­erst hin­ge­schmis­sen und mich mir selbst gewid­met. Das tat auch gut und ich glau­be, dass ich das gebraucht habe. In der Zwi­schen­zeit gab’s nichts. Kein Insta­gram, kein Twit­ter (glaub‹ ich), kein Video, kein Blog-Ein­trag, kei­ne Arbeit, kein Ský­mir. Bis zu mei­nem letz­ten Video, wel­ches ich ganz außer der Rei­he am zwei­und­zwan­zigs­ten (also ges­tern) hoch­ge­la­den habe. Es heißt »Ich füh­le mich bes­ser« und so ist es auch.

Was habe ich also die ganze Zeit gemacht?

Wallanlagen BremenDar­auf will ich nicht in aller Tie­fe ein­ge­hen, aber ich habe ver­sucht, mich mög­lichst zu ent­span­nen, woll­te mich besin­nen, zu mir zu kom­men und habe mich zu ver­ste­hen ver­sucht. Natür­lich »ver­ste­he« ich mich gewis­ser­ma­ßen schon selbst, aber ich muss­te mir dar­über bewusst wer­den, was mir hilft und wie und… na ja, ist nicht so ein­fach zu erklä­ren.

Irgend­wie klingt das jetzt alles als wäre ich ein emo­tio­na­les Wrack, oder?
So ist es aber nicht, eigent­lich bin ich ja ganz gesund und mun­ter. Mein Pro­blem ist aber – dar­über kann ich ruhig spre­chen und habe es auch schon frü­her in mei­nem Vlog ange­spro­chen – dass ich oft sehr unter Stress und gro­ßem Druck ste­he. Und viel davon ist mei­ne eige­ne Schuld, weil ich Pro­ble­me habe, die Balan­ce zu fin­den. Ich arbei­te gern und habe vie­le Inter­es­sen, die sich auch recht gut zuein­an­der pas­sen und sich somit ver­bin­den las­sen.

Aber ich kann mich end­los in allem Mög­li­chen ver­lie­ren. Wenn ich mir was in den Kopf set­ze, will ich das auch durch­zie­hen. Kei­ne hal­ben Sachen, da wird auch ewig recher­chiert und ver­sucht, alles so per­fekt wie mög­lich hin­zu­be­kom­men. Die »Pflich­ten« häu­fen sich, zusam­men mit allem ande­ren, was man eben so tut oder tun muss und irgend­wann wird ein­fach alles zu viel.
Mache ich das eine, den­ke ich an das ande­re und wenn ich mal nichts tue, habe ich ein schlech­tes Gewis­sen dabei. Nur auf Rei­sen ging es mir in der Hin­sicht immer gut, da konn­te ich offen­bar immer eine Gren­ze zie­hen.

Was ich daraus gelernt habe und welche Konsequenzen ich ziehe

Jetzt glau­be ich, einen guten Weg für mich gefun­den zu haben, um eine gesün­de­re Ein­stel­lung zu mir selbst oder zu mei­ner Arbeit bekom­men. Was das ist, behal­te ich für mich, weil es eben doch pri­vat ist. Aber ich glau­be, so kann ich mir lang­sam ange­wöh­nen mich sel­ber weni­ger zu stres­sen, Din­ge auch mal nur zu genie­ßen und mir selbst ab und zu mal was Gutes zu tun. Damit hof­fe ich mei­ne Schlaf­stö­run­gen in den Griff zu bekom­men, gesün­der und aus­ge­gli­che­ner zu wer­den. Zusätz­lich könn­te ich mir vor­stel­len, dass sich das auch posi­tiv auf mei­ne Arbeit aus­wirkt. Ent­spre­chend habe ich begon­nen, mein eige­nes Ver­hal­ten zu ändern. Nur Klei­nig­kei­ten, sowie das Ändern von »Ritua­len« und mei­nem eige­nen Ver­hal­ten.

Kon­kre­ter wird’s nicht, auch nicht, wenn ich das The­ma Arbeit jetzt anspre­che. Ich wer­de natür­lich wei­ter an mei­nem Pro­jekt Ský­mir arbei­ten und auch wie gewohnt mei­ne Auf­trä­ge erfül­len, das steht außer Fra­ge.
Mit Soci­al Media sieht das schon ein biss­chen anders aus. Ehr­lich gesagt habe ich kei­nen Kon­kre­ten Plan und das ist Teil des Plans. Häh? Ja. Ich mache mich nur wie­der selbst ver­rückt wenn ich mich stän­dig an strik­te Plä­ne für alles hal­ten muss. Bis­her hat alles theo­re­ti­sche Wis­sen, was ich über Soci­al Media und Online Selbst­ver­mark­tung, das ich mir ange­eig­net habe, sowie­so nichts genützt. Viel­leicht habe ich etwas falsch gemacht, aber ich habe beschlos­sen, der Auf­wand lohnt sich nicht, wenn ich dafür von ewig wäh­ren­der inne­rer Unru­he geplagt wer­de.

Ich behal­te mei­ne bis­he­ri­gen Accounts und wer­de auch wei­ter­hin pos­ten. Aber ich set­ze Prio­ri­tä­ten. Im Moment ist das die­ser Blog und eben­falls im Moment könn­te ich mir You­Tube als zwei­te Prio­ri­tät vor­stel­len. Ein­fach nur, weil kur­ze Vlog-Posts mir Spaß machen. Aber ich glau­be, auf­wen­di­gen Kram las­se ich blei­ben. Insta­gram ist auch nach wie vor so ziem­lich mei­ne Lieb­lings­platt­form, ich will wei­ter­hin ver­su­chen, jeden Tag etwas zu pos­ten. Aber im Gegen­satz zu vor­her wer­de ich mir nicht den Kopf zer­bre­chen, wenn ich mal nichts zu pos­ten habe und wer­de dann auch nicht schnell irgend­was zum Hoch­la­den fin­den oder womög­lich extra erst machen (denn das kam vor).

Noch etwas: ich will mehr machen, wozu ich gera­de Lust habe. Jetzt hat­te ich Lust auf Aqua­rell, also habe ich was in Aqua­rell gemalt. Ohne beson­de­res Kon­zept oder so im Hin­ter­grund. Ich habe wie gesagt ja viel gele­sen, in mei­ner »Abwe­sen­heit« und dabei meist über Natur. Da ich ger­ne koche, hat­te ich schon immer ein Fai­ble für Kräu­ter und Gewür­ze. Dar­um habe ich ange­fan­gen, mir noch etwas Wis­sen dazu anzu­eig­nen. Und da hat­te ich ein­fach Lust die The­men zu illus­trie­ren, mit denen ich mich beschäf­tigt habe.

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