Puh, ist das heiß. Ich bin jetzt doch froh, wenn das Wet­ter sich wie­der etwas abkühlt, für die­se Tem­pe­ra­tu­ren über drei­ßig Grad bin ich nicht gemacht.
Aber ich will nicht über das Wet­ter reden. Aller­dings ist die­se Hit­ze nicht ganz unschul­dig an mei­ner Schlapp­heit. Zum Glück habe ich einen Ven­ti­la­tor, ohne den wäre ich wohl auf­ge­schmis­sen, aber noch bes­ser wär’s, wenn ich mich über­haupt nicht bewe­gen und gar nichts tun müss­te. Beim Zeich­nen kle­be ich an mei­nem Stuhl fest, ganz eklig.

Hält man ihnen den kleinen Finger hin…

Ja, das heißt, ich habe gezeich­net. Ein­mal habe ich mei­ne Arbeit voll­endet, bezie­hungs­wei­se das nächs­te Cha­rak­ter Design, das dran war. Eigent­lich waren es aber zwei auf ein­mal, die als einer zähl­ten. Also auch nur als einer bezahlt, das fand ich nicht so gut. Ich habe nichts gesagt, weil bei­de nicht so furcht­bar auf­wen­dig waren und ich eine der Bei­den ein­fach in Rücken­an­sicht gezeich­net habe, so muss­te ich das Gesicht nicht zeich­nen. Haa­re haben sie auch nicht. Der nächs­te Cha­rak­ter, bei dem soll es wohl wie­der so lau­fen. Das fin­de ich dann aber lang­sam ein biss­chen dreist. Ich gucke mir aber jetzt erst­mal an, was genau gemacht wer­den muss, bevor ich weiß, ob ich dazu was sagen muss. Alles will ich mir ja auch nicht gefal­len las­sen. Na ja, mal sehen.

Ich war natür­lich wie­der spa­zie­ren

Davon mal abge­se­hen, habe ich wei­ter ein biss­chen mit Aqua­rell gemalt. Nach den Pflan­zen, Gewür­zen, Kräu­tern und Mon­den aus dem letz­ten Bei­trag, habe ich mich mal an Blu­men gemacht. Hei­mi­sche Wild­blu­men, um genau zu sein. Die­ses Mal habe ich sie auch ein­zeln abfo­to­gra­fiert.

Ich hät­te im Moment – jetzt gera­de – sogar auch Lust was zu zeich­nen, aber mei­ne Ener­gie ist irgend­wie schon auf­ge­braucht. Dafür, dass ich es so zum Schmel­zen in der Son­ne fin­de, war ich trotz­dem noch viel drau­ßen, meis­tens mor­gens, dann geht es ja noch eini­ger­ma­ßen. Obwohl es ges­tern um halb neun schon ziem­lich grenz­wer­tig für mich war.

Mit selbst­ge­mach­tem Eis­tee vor dem Ven­ti­la­tor zu Hau­se fin­de ich es momen­tan doch um eini­ges ange­neh­mer. Außer den Blu­men habe ich mich noch an einem Cha­rak­ter in Aqua­rell ver­sucht, aber am Ende gefiel mir das Bild nicht, des­we­gen bleibt es unver­öf­fent­licht. Ein wei­te­res Bild­chen (Land­schaft oder so von Ský­mir) ist gera­de in Arbeit, da muss ich noch sehen, wie es wird.

Okay, hier kom­men end­lich die Blu­men-Bil­der!

Wenn ich nicht gezeich­net habe und auch nicht spa­zie­ren war, habe ich gele­sen. End­lich mache ich bei mei­nem Buch Fort­schrit­te. Ich hat­te es so lan­ge lie­gen gelas­sen, dass ich eine Wei­le gebraucht habe um wie­der rein zu kom­men. Wuss­te nicht mehr so rich­tig, was gera­de los war an der Stel­le, an der ich auf­ge­hört hat­te. Es gibt also doch Hoff­nung, dass ich das irgend­wann durch­le­se.

Serien-Tipp

Ach ja, Net­flix habe ich auch geguckt. Ich hat­te schon öfter mit »Ali­as Grace« gelieb­äu­gelt, aber irgend­wie hat­te ich nie so rich­tig Lust auf ein his­to­ri­sches Dra­ma. Ich wür­de die Serie als sol­ches Bezeich­nen. Meist habe ich ja Lust auf Kri­mis und Thril­ler, die mei­ner Mei­nung nach Guten gehen einem lei­der schnell aus.

Wie dem auch sei, Ali­as Grace basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Mar­ga­ret Atwood und spielt im acht­zehn­ten Jahr­hun­dert. Es geht um ein Mäd­chen – eine Dienst­magd – namens Grace, die des Mor­des an ihrem rei­chen Arbeit­ge­ber und des­sen Haus­häl­te­rin beschul­digt wird. Als ein Psych­ia­ter, der in der Hoff­nung eine Begna­di­gung für Grace zu errei­chen, regel­mä­ßig Gesprä­che mit ihr führt, ist man sich die gan­ze Geschich­te lang nicht so ganz sicher, ob sie ver­rückt ist, lügt, oder die Wahr­heit sagt. Fand ich durch­aus inter­es­sant. Aber das nur am Ran­de.

Und zum Schluss

So beim Schrei­ben dach­te ich gera­de, wenn ich schon über eine Serie rede, kann ich es auch gleich »Seri­en-Tipp« nen­nen. Viel­leicht ist das für zukünf­ti­ge Bei­trä­ge ja eine ganz gute Idee, sowas ein­zu­füh­ren. Seri­en gucke ich rela­tiv oft, Fil­me noch viel öfter, kann ja nicht scha­den, die davon zu nen­nen (bezie­hungs­wei­se zu emp­feh­len) die mir beson­ders posi­tiv auf­ge­fal­len sind. Das gilt natü­lich auch für Spie­le, Arti­kel oder sons­ti­ges (Bücher zäh­le ich mal nicht, so lan­ge wie ich an einem hän­gen blei­be). Was meinst du?