Miris Orbit

Ein ehrlicher, persönlicher Blog vom Schreiben und Zeichnen

Mein persönliches Jahr 2018

Das ist Teil eins mei­nes Jah­res­rück­blicks. Ich habe näm­lich beschlos­sen es wäre bes­ser, zwei zu machen. Einen, in dem es um mei­ne Arbeit geht und was ich künst­le­risch gese­hen gemacht und erreicht habe (oder eben nicht…). 
In die­sem Ein­trag soll es um per­sön­li­che­re Din­ge gehen. Dar­um, was ich erlebt habe, was war gut und was eher weni­ger?

Die gan­zen Infos habe ich aus mei­nen Bul­let Jour­nals, die ich noch immer füh­re. Die Gra­fik zu mei­ner Zeit­ein­tei­lung ori­en­tiert sich dar­an, ob ich jewei­li­ge Akti­vi­tä­ten in einem Monat unter­nom­men habe und es feh­len natür­lich eini­ge Sachen so wie ein­kau­fen, sau­ber machen, irgend­wo hin fah­ren, Ver­ab­re­dun­gen und so wei­ter. Ist also nicht zu hun­dert Pro­zent genau, auch ande­re Din­ge die ich zur Arbeit zäh­le wie blog­gen, das Aktua­li­sie­ren des Port­fo­li­os oder das Vor­be­rei­ten von Bil­dern für die Online Prä­sen­zen sind nicht dabei. Ganz unten folgt mein Jahr in Fotos und da endet der Bei­trag.

Mein Jahr im Überblick

Janu­ar
Im ers­ten Monat des Jah­res bestand mei­ne Lieb­lings­be­schäf­ti­gung dar­in, Hap­py Val­ley zu gucken.

Febru­ar
Etwas kränk­lich, mehr­fa­che Fri­seur­be­su­che, spie­len, arbei­ten und den Rot­brin­ger für’s Mal­wich­teln des Games Work­shops Bre­men bema­len. Außer­dem will ich jetzt das Vlog­gen anfan­gen.

März
Ich bin end­lich mit mei­ner Fri­sur zufrie­den, habe viel gear­bei­tet und die Frei­zeit damit ver­bracht, The Last Of Us noch mal durch zu spie­len.

April
Wie­der kränk­lich, das ist bei mir unge­wöhn­lich und ich wun­de­re mich. Mein altes Gra­fik Tablet gibt lang­sam end­gül­tig den Geist auf, viel­leicht ist es ja nur soli­da­risch mit mir. Oder ver­hält es sich anders her­um?

Mai
Jeden Tag zu vlog­gen macht mir Spaß, aber ich mer­ke, dass es mir viel von mei­ner Zeit nimmt. Die­sen Monat war ich oft drau­ßen und bas­teln im GW.
Außer­dem habe ich ein paar Tage mit mei­ner Freun­din Flo­rence in Hol­land ver­bracht.

Juni
Eine neue Täto­wie­rung machen las­sen und Kurz­ge­schich­ten geschrie­ben. Neben der Sky­mir Haupt­ge­schich­te, die ich auch irgend­wann die­sen oder den vor­an­ge­gan­ge­nen Monat ernst­haft ange­fan­gen habe. Mei­ne Seri­en diesn Monat waren Lost In Space und Mar­cel­la Staf­fel zwei, die ich viel zu schnell durch hat­te. Das Spiel mei­ner Wahl im Juni war Xcom 2. Außer­dem habe ich die Domain für die­sen Blog bestellt und bis zum Ende des Monats viel an die­sem her­um gebas­telt. Aber wie­der war ich oft drau­ßen und für mei­ne Ver­hält­nis­se häu­fig ver­ab­re­det.

Juli
Ich habe die­sen ätzen­den, jucken­den Haut­aus­schlag. Der mach­te mir ziem­lich zu schaf­fen und ich habe mich zurück gezo­gen. Ich war so ziem­lich jeden mor­gen spa­zie­ren und habe sehr, sehr viel nach­ge­dacht. Ich nen­ne das mal mei­ne Selbst­fin­dungs­pha­se. Ins­ge­samt kann man sagen ich war kör­per­lich und geis­tig müde, mat­schig und die Som­mer­hit­ze hat alles nur noch schlim­mer gemacht. 

August
Im August sind Sho und ich in Irland gewe­sen. Defi­ni­tiv eines mei­ner High­lights die­ses Jahr. Ins­ge­samt fand ich es super und mir ging es bes­ser, da sich mein Aus­schlag bei dem küh­le­ren iri­schen Wet­ter ver­zog. Eine klei­ne Täto­wie­rung als Sou­ve­nir für mich.
Im August hat­te ich zwei Dates, eines davon war für mich per­fekt und bes­ser als alle bis­he­ri­gen (ja, in mei­nem gan­zen Leben). Wie man sieht, wur­de lei­der nichts dar­aus und ich ver­fiel in eine Depri-Pha­se. Zum Glück hat­te ich ja was zu arbei­ten. Und Flo­rence, die mich besucht hat!

Sep­tem­ber
Ich gebe Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry noch eine Chan­ce und fan­ge Staf­fel zwei an. Fatal! Der AHS-Mara­thon beginnt…
Aber ich neh­me auch am Inkto­ber Warm-up teil und habe das Gefühl, mir platzt der Kopf, weil ich wie­der mal viel zu viel auf dem Plan habe und kaum hin­ter­her kom­me. Ich habe ein Date, von dem ich mir nichts ver­spre­che um mal raus zu kom­men. Dann habe ich noch The Girl­fri­end Expe­ri­ence Staf­fel zwei geguckt (an zwei Aben­den war’s durch). Wer mich gut kennt, weiß wie­so.

Okto­ber
Der Freund mit dem ich zusam­men am Inkto­ber teil­neh­men woll­te, um uns gegen­sei­tig zu moti­vie­ren, hinkt wie letz­tes Jahr immer wei­ter hin­ter­her und schluss­end­lich ver­lie­re auch ich die Moti­va­ti­on und bre­che ab. Statt­des­sen wid­me ich mich lie­ber mei­nen eige­nen Pro­jek­ten. 

Novem­ber
Sky­mir Aus­ga­be eins im End­spurt, viel schrei­ben, pla­nen, lay­ou­ten und zeich­nen. Ich habe ein Date. Das Pro­jekt wird recht­zei­tig fer­tig.

Dezem­ber
Die­sen Monat las­se ich es ruhig ange­hen und gön­ne mir den Luxus (fast) nur zu machen, wozu ich Lust habe. Abge­se­hen von Aktua­li­sie­run­gen des Blogs mit Shop und ein paar Klei­nig­kei­ten sowie Kos­me­ti­sches und ein paar letz­ten Erle­di­gun­gen für die­ses Jahr. Ich mache eini­ge Expe­ri­men­te mit Stil und Far­be. Nach lan­ger Zeit sieht man mich mal wie­der im Games Work­shop

Meine Highlights des Jahres

  • Hol­land mit Flo­rence
  • Anni­cke in Lei­den per­sön­lich ken­nen ler­nen
  • Irland-Rei­se
  • Das schöns­te Date
  • Mein Selbst­fin­dungs-Trip
  • Ent­rüm­pe­lung mei­nes Krem­pels
  • Neu­er Blog (der hier)
  • Neue Tat­toos
  • Neu­es Tablet

So habe ich meine Zeit verbracht

Sport
15%
Games Work­shop
GW 2%
Lesen
5.7%
Spie­len
23.56%
Zeich­nen
54.79%

Social Media

Twit­ter: -2 Fol­lo­wer, Anzahl der Tweets unbe­kannt
Insta­gram: + 56 Fol­lo­wer, 166 Posts
You­Tube: + 26 Fol­lo­wer, 57 Uploads 

Das Gute und Das Schlechte

Zwei Per­so­nen will ich in 2019 nicht mehr als Teil mei­nes Lebens dabei haben. Eine trägt ein­fach nichts zu mei­nem Leben bei (und ich wahr­schein­lich auch nicht zu ihrem) und die ande­re Per­son hat mitt­ler­wei­le mehr nega­ti­ven Ein­fluss. Obwohl wir uns lan­ge Zeit so gut ver­stan­den haben. An der Per­son habe ich eine Sei­te ken­nen gelernt, die nicht in mein Leben passt und von der ich nichts mehr wis­sen will.

Rück­bli­ckend war die­ses Jahr für mich eine selt­sa­me Mischung aus Resi­gna­ti­on und Rück­zug, aber auch des Her­aus­kom­mens in dem es viel zu tun gab. Denn obwohl ver­gli­chen mit ver­gan­ge­nen Jah­ren 2018 arbeits­tech­nisch ein gutes Jahr für mich war, hat­te ich viel mit mir selbst und nega­ti­ven Gefüh­len und Rück­schlä­gen zu kämp­fen. Aber unter mei­nen Vor­sät­zen für die­ses (noch aktu­el­le Jahr 2018) waren auch die, selbst­be­wuss­ter zu wer­den, mehr »Qua­li­ty Time« zu haben, mehr Selbst­ver­trau­en und Erfah­run­gen zu sam­meln. Das den­ke ich, ist mir dafür ganz gut geglückt. 

Ich habe viel nach­ge­dacht und sehe jetzt eini­ges anders als zuvor. Ich den­ke, 2018 hat mich ver­än­dert und mich mir sel­ber näher gebracht. Wenn das irgend­ei­nen Sinn ergibt.

Mein Jahr in Bildern

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Meine Arbeiten von letztem Jahr

  1. Avatar

    Mamsel

    Da hat sich eini­ges getan bei dir 2018, es ist gut, dass du mehr für dich und dein Wohl­be­fin­den sor­gen willst und auch wenn es erst etwas scha­de ist Freun­de zu ver­lie­ren, aber im End­ef­fekt tut es dir gut, weil es nur immer aus neue ent­täu­schend ist, zu mer­ken, dass die­ser Mensch gark­ein rich­ti­ger Freund ist. Du hast auch soooo tol­le Fotos gemacht, das mit den Bäu­men in Irland, das klaue ich mir jetzt gleich. High­light für mich…Skymir!

  2. Avatar

    Das ergibt einen Sinn, sogar einen bedeu­ten­den. Viel Resi­gna­ti­on, das macht mich trau­rig, aber gehört auch dazu. Was du aber alles den­noch geschafft hat, gro­ßen Respekt. Ich bewun­de­re dich, für die Selbst­auf­rich­tig­keit, für dei­nen Mut, immer neue Anläu­fe zu neh­men, und wie Mam­sel schrieb, beson­ders auf die Erfolgsssei­te gehört Sky­mir.

    2018 hat mich ver­än­dert und mich mir sel­ber näher gebracht. Wenn das irgend­ei­nen Sinn ergibt.

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