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Die Entwicklung meiner SciFi Geschichte

Das Cha­os ist gelich­tet, alle Noti­zen sind sor­tiert und end­lich fühlt es sich an, als hät­te ich den Über­blick über mei­ne eige­ne Geschich­te wie­der erlangt! Das meis­te davon ist natür­lich geheim, aber ein paar Aus­zü­ge dar­aus möch­te ich heu­te hier tei­len.

Alte Ideen für meine Charaktere

Ide­en gab’s vie­le, die ech­te Her­aus­for­de­rung war es, die­se sinn­voll zusam­men­zu­füh­ren und vor Allem zu fil­tern. Man kann eben nicht immer alles unter­brin­gen, soll­te man auch nicht und Vie­les wird ver­wor­fen. Die gute Nach­richt ist, dass man die­se Ide­en ja für sei­ne nächs­te Geschich­te oder nur für ande­re Cha­rak­te­re und Orte recy­celn kann!

Alex: Sie hat abste­hen­de Ohren und leb­te bis zur Voll­jäh­rig­keit bei Land­strei­chern. Wur­de mit bit­te 20 ein­ge­zo­gen, obwohl das ein etwas hohes Ein­stiegs­al­ter für die Forces ist. Grund waren aber ihre Fähig­kei­ten wie Kampf­geist und men­ta­le Stär­ke, wenn auch etwas unbe­re­chen­bar.

Zum Bei­spiel soll­te Hil­da erst Alex hei­ßen, der Pla­net auf dem sie lebt Xzo­pi­lae und ihre Ein­heit Xzo­pi­lae Empi­re Forces. Aber je wei­ter die Geschich­te Form annahm, des­to weni­ger fand ich die­sen Ansatz rich­tig. Das klang alles zu sehr nach irgend­ei­nem Abklatsch, zu main­stream und High-End Sci­ence Fic­tion wäh­rend es bei Sky­mir – das im Übri­gen zu dem Zeit­punkt noch titel­los war – so lang­sam immer mehr in rich­tung Fan­ta­sy ging.

Frü­he­re Kon­zep­te zu Hil­da

Die Kon­zep­te auf dem Bild oben sind nicht die ältes­ten, die es gibt. Anfangs – also noch davor – war der Ansatz eher futu­ris­tisch, mit Ganz­kör­per­an­zü­gen und Rüs­tungs­plat­ten. Davon blieb nur das knal­li­ge Oran­ge an der Innen­sei­te der Heimd­all-Jacken, das vor­her ange­dach­te Blau habe ich kom­plett ver­wor­fen. Nur blond war Hil­da immer schon.

Yng­vild gab es auch schon, aber sie hat­te nicht ein­mal einen vor­läu­fi­gen Namen und ihre Rol­le ist seit­her sehr gewach­sen. Sie hat die wohl größ­te Ent­wick­lung erfah­ren. Beson­ders wenn man bedenkt, dass sie eigent­lich eher als Neben­cha­rak­ter gedacht war und jetzt unver­zicht­bar für Sky­mir ist.
Ihre Hin­ter­grund­ge­schich­te hat sich von Grund auf gewan­delt, ihr Typ – cha­rak­ter­lich und optisch – nicht so sehr, aller­dings exis­tier­te das Alles für die längs­te Zeit nur in mei­nem Kopf und Hil­da war die ein­zi­ge Haupt­per­son.

Kom­man­dan­tin: Wuchs als Ein­zel­kind bei ihren Eltern auf die Welt­raum­rei­sen­de waren. Das Schiff war ihr Zuhau­se. Bis sie eines Tages auf eine Ein­heit Sol­da­ten traf, die ihr eine Aus­bil­dung mit Unter­kunft und Ver­pfle­gung anbot.

Es waren auch mehr Raum­schif­fe, Welt­raum und Ali­ens ein­ge­plant, als jetzt tat­säch­lich vor­kom­men (wer­den). Dem­nächst muss nie­mand mit Ali­ens rech­nen. Ich möch­te gern wel­che ein­bau­en, schon allein um ein­fach wel­che desi­gnen zu kön­nen und zum Spaß an der Sache. Aber zumin­dest vor­erst kei­ne Ali­ens.

Orte und mehr

Aus Xzo­pi­lae wur­de Del­lin­gur, bezie­hungs­wei­se, der Ort in dem alles anfängt, soll­te Del­lin­gur hei­ßen, was wie­der so gar nicht zum Namen des Pla­ne­ten pass­te. Die­ser wird nicht häu­fig genannt. Aber nur um es gesagt zu haben: er heißt jetzt Gla­dir. Aber auch die Infos zu den Orten wer­de ich mir noch ein biss­chen auf­spa­ren. Außer dem Namen hat sich an Hildas Hei­mats­ort aber nichts geän­dert!

Ich möchte, dass das Lesen von Skymir wie eine Entdeckungsreise ist. Wie ein Spiel, bei dem man mit der Zeit immer mehr Orte freischaltet, neue Charaktere kennen lernt und die Weltkarte durch Wegpunkte ergänzt wird.

Ich freue mich schon sehr!

Del­lin­gur: Eine moder­ne Gesell­schaft mit hohen Häu­sern; futu­ris­tisch, sau­ber, fort­schritt­lich; Unüber­brück­bar hohe Mau­ern, über die Schif­fe hin­weg flie­gen

Um Designs von Waf­fen und Fahr­zeu­gen habe ich mich bis­her ver­gleichs­wei­se wenig geküm­mert, aber ein paar Mar­ken­na­men habe ich mir über­legt. Zum Bei­spiel Mát­tur für Waf­fen, Ger­dar für Rüs­tun­gen und Fahr­zeu­ge von For­kur.

Raum­schif­fe zeich­ne ich ja all­ge­mein sehr ger­ne, da wer­de ich mich also auf jeden Fall noch etwas näher mit befas­sen. Bis­her gibt es kei­ne defi­ni­ti­ven Ver­sio­nen irgend­ei­nes Fahr­zeu­ges. Es gab zwar Ver­su­che, den Trup­pen­trans­por­ter zu gestal­ten, aber es ist mit Ände­run­gen zu rech­nen.

Der letz­te Ver­such der auch an diver­sen Stel­len zu sehen ist (zum Bei­spiel hier oder hier) ist orga­ni­scher und ins­ge­samt run­der, als in den frü­he­ren Ent­wür­fen von grö­ße­ren Schif­fen für die Dellingur´sche Flot­te. Was das angeht, möch­te ich mich lie­ber wie­der am Alten ori­en­tie­ren.

Der Zeitplan

Ich ver­su­che immer noch, ihn ein­zu­hal­ten und Aus­ga­be eins im Dezem­ber fer­tig zu haben. Eine Zeit lang hink­te ich hin­ter­her, weil irgend­wie alles län­ger gedau­ert hat, als ich gedacht habe. Aber mitt­ler­wei­le habe ich ganz gut auf­ge­holt. Es besteht also noch immer eine rea­lis­ti­sche Hoff­nung es zu schaf­fen. Ich muss nur wei­ter flei­ßig sein.

Wor­auf bist du am meis­ten gespannt und über was aus der Welt von Sky­mir wür­dest du gern mehr wis­sen?

Aquarell Brushes für Photoshop

Ich habe selbst so ein paar Pho­to­shop Aqua­rell Pin­sel, aber die Aus­wahl ist begrenzt. Ich habe öfter sowas gesucht, da ich mei­nen Bil­dern – beson­ders den Por­traits – ger­ne einen tra­di­tio­nel­len Look ver­lei­he. Dabei gibt es aber immer ein Pro­blem: mit den meis­ten Aqua­rell Brushes lässt sich nicht malen.

Alles muss man selber machen

Das klingt jetzt viel­leicht komisch, aber fast alle die­se Pin­sel sind eigent­lich nur Stem­pel. Wenn man ver­sucht, damit zu malen, in einer Linie oder ein­fach quer übers Bild, sieht das nicht aus.
Also habe ich mich mal einen Tag lang hin­ge­setzt und sel­ber sol­che Brushes gemacht, die man auch tat­säch­lich zum Malen gebrau­chen kann.


Obi­ges Bild habe ich kom­plett mit mei­nen eige­nen Brushes gemacht. Es gibt 26 Pin­sel zum Malen, dazu 24 davon als Stem­pel und dazu habe ich noch fünf Skiz­zen »Stif­te« getan. Blei­stif­te, Ball­pen und einen mit aus­blut-Effekt. Das gan­ze habe ich dann in einen Zip-Ord­ner gesteckt zusam­men mit den dazu­ge­hö­ri­gen JPEG Datei­en. So kann dann jeder, der sich mein Paket run­ter­lädt, die­se Aqua­rell­klek­se wei­ter­ver­wen­den, wie er oder sie möch­te.

Du kannst mei­ne Brushes hier Down­loa­den. Sie kos­ten nur ein paar Euro und dafür kannst du dann damit machen was du willst, wie du willst und so viel du willst 🙂

Zum Download

So behalte ich beim Schreiben die Übersicht

Kalender und Notizbuch

Das klappt ja super mit dem öfter blog­gen. Näm­lich gar nicht. Aber in der Zwi­schen­zeit hat­te ich mal wie­der gute Ide­en und über die möch­te ich heu­te kurz berich­ten. Es geht dar­um, wie ich das Schreib­cha­os besie­ge. Und dar­um, wie ich vor­ha­be mit Hil­fe eines Kalen­ders mein Soci­al Media zu durch­schau­en. Dies ist Teil eins, in einem zwei­ten Teil will ich noch näher dar­auf ein­ge­hen, aber dazu spä­ter mehr.

Ein altmodisches Notizbuch zur Rettung

Ich habe (mal wie­der) auf You­Tube gestö­bert und dabei ein Video gefun­den, bei dem es um das Füh­ren eines Crea­ti­ve Wri­ting Jour­nals geht – über­setzt also ein Krea­ti­ves-Schrei­ben-Tage­buch. Hier stellt die You­Tube­rin ihre Metho­den vor und wie sie so ein Tage­buch benutzt. Ein Satz, der mir in Erin­ne­rung blieb war »Wenn du noch kein Wri­ting Jour­nal hast, soll­test du damit anfan­gen!«. Dar­über habe ich nach­ge­dacht. Habe ich eines? Nein! Ich habe zwei, oder drei und ein paar Schnip­sel hier, ein paar ande­re dort.

Ein Notiz­buch das auch schon für einen ande­ren Zweck ein paar gefüll­te Sei­ten hat­te, war gleich­zei­tig auch Ort um mei­ne Ide­en zu Sky­mir auf­zu­schrei­ben. Aller­dings liegt das zu Hau­se und wenn ich unter­wegs war, oder in der Küche beim Kochen, dann habe ich mir schnel­le Noti­zen auf dem Han­dy gemacht. Manch­mal habe ich aber auch mein Bul­let Jour­nal (BuJo) dafür »miss­braucht« und ein gan­zer Hau­fen an Noti­zen und Ide­en befin­det sich in der Cloud. Gganz schön chao­tisch also. Bestimmt bin ich mit so einem Schreib­cha­os nicht allein. Plötz­lich fiel es mir wie Schup­pen von den Augen, dass ich end­lich ein ver­nünf­ti­ges Notiz­buch nur für die­sen Zweck brau­che. Eines, das klein genug ist, um in mei­ne Man­tel­ta­sche zu pas­sen. Ich bin sofort los und habe mich auf die Suche bege­ben. Am Ende ent­schied ich mich für ein schlich­tes grau­es Notiz­buch im A6 For­mat.

Nun habe ich ein aktu­el­les BuJo und des­sen zwei Vor­gän­ger. Das Buch was auf dem Foto oben­auf liegt, ist mein bis­he­ri­ges Notiz­buch für Sky­mir. Der Inhalt ist nicht wirk­lich über­sicht­lich, muss ich sel­ber sagen. Auf dem iPad sind mei­ne Noti­zen aus der Cloud – ich benut­ze One­Note – und um die steht es ord­nungs­tech­nisch noch viel schlim­mer! Das Pro­blem ist, dass sich alte mit aktu­el­len Ide­en und Noti­zen mischen und ich selbst nicht mehr weiß, wo ich was auf­ge­schrie­ben hat­te.

Jetzt habe ich ange­fan­gen, alles mög­lichst sinn­voll in der Rei­hen­fol­ge in das neue Notiz­buch zu über­tra­gen. Alles bis­her unge­nutz­te und ohne kon­kre­ten Ver­wen­dungs­zweck kommt nach dem, was schon fest­steht und von da ab ist Platz für wei­te­re Noti­zen. Außer­dem wer­de ich die Sei­ten nach The­ma­tik kenn­zeich­nen. So soll­te es klap­pen mit dem geord­ne­ten Schrei­ben!

Wie man einen Kalender noch benutzen kann

Wenn ich Kalen­der nut­zen soll, wie sie eigent­lich gedacht sind – näm­lich um Ter­mi­ne ein­zu­tra­gen –, ist das nie was gewor­den. Irgend­wann fand ich einen Weg, wie sie mir viel dien­li­cher sind. Und zwar als Tage­buch. Dazu nahm ich einen klei­nen Taschen­ka­len­der der aber für jeden Tag ein­zeln genug Platz zum schrei­ben hat­te. Am Bes­ten einen, der für jeden Tag eine gan­ze Sei­te bie­tet. Und dort habe ich dann täg­lich etwas ein­ge­tra­gen. Mei­ne Gedan­ken, ein Tages-Fazit, mei­ne Lau­ne, oder was auch immer mir gera­de wich­tig war. Mitt­ler­wei­le erfüllt das BuJo auch die­sen Zweck.

Außer­dem tra­ge ich da für mei­ne Soci­al Media Kanä­le rele­van­te Daten ein. Zum Bei­spiel einen Likes-Zäh­ler, einen Fol­lo­wer-Zäh­ler, wann ich was auf Insta­gram gepos­tet habe und so wei­ter. Dann habe ich es für eine Wei­le blei­ben las­sen, aus per­sön­li­chen Grün­den. Ich brauch­te Abstand.
In letz­ter Zeit habe ich mal wie­der mehr dar­über nach­ge­dacht. Ich habe eine Men­ge Insta­gram Fol­lo­wer ver­lo­ren. Das hat man davon, wenn man eine Wei­le wenig hoch­lädt. Aber haupt­säch­lich geht es mir nach wie vor um die­sen Blog und wie ich ihn regel­mä­ßig und sinn­voll fül­len kann. Die Lösung lau­tet: Kalen­der. Und ich habe einen nahe­zu per­fek­ten für mei­ne Zwe­cke gefun­den.
Die­ser klei­ne, blaue soft­co­ver-Kalen­der von teNeu­es kam in vier wei­te­ren Far­ben und mit einem alter­na­ti­ven Text auf dem Cover daher, aber von innen waren sie alle gleich. Ich habe nicht nach­ge­guckt, ob es online noch wei­te­re Vari­an­ten gibt.

Wie man einen Kalender kreativ benutzen kann

Mein teNeu­es Kalen­der von innen

Wie oben zu sehen ist, steht noch nichts drin, der Kalen­der gilt näm­lich erst ab Dezem­ber. Bis dahin übe ich mei­nen Plan in einer Klad­de. Jeden­falls habe ich mich für die­sen Kalen­der ent­schie­den wegen der Spal­ten, die sich rechts neben Datum und Tag anein­an­der­rei­hen. Mei­ne Idee war für jeden Tag eine Kate­go­rie anzu­le­gen und jede für sich wie einen Ter­min zu behan­deln. Das zei­ge ich mal eben an einem Bei­spiel:

Blog Insta­gram Twit­ter News­let­ter Für mich
3 MONTAG Bei­trags-The­ma
Stich­wör­ter
Bei­trags-Typ
Wel­ches Bild?
  • Mor­gen­gruß
  • Blog-Bei­trag tei­len
  • Einen Ret­weet
Ide­en des Tages für den nächs­ten News­let­ter kom­men hier rein, falls es wel­che gab Was ich per­sön­lich und ganz eigen­nüt­zig gern machen will

Wenn ich ange­fan­gen habe, den Kalen­der tat­säch­lich zu benut­zen, berich­te ich in einem Fort­set­zungs-Bei­trag wie es läuft. In dem möch­te ich dann auch tei­len, was mei­ne alten Noti­zen zu Sky­mir offen­bart haben und natür­lich auch einen klei­nen Ein­blick geben.

Was sind eigentlich Ladyplanner?

Frag­te ich mich, als ich an einem Regal vor­bei ging, in dem wel­che aus­la­gen. Bei den Kalen­dern, aber als eige­ne Kate­go­rie.
Viel­leicht sind es ja Kalen­der die extra dafür da sind, um Über­sicht über sei­ne gan­zen Dates mit hei­ßen Ladies zu behal­ten! Dar­in trägt man dann sei­ne gan­zen Ver­ab­re­dun­gen ein und Noti­zen zu den jewei­li­gen Damen, damit man auch ja nichts durch­ein­an­der bringt.

Oder aber die Gru­sel-Vari­an­te: Damit plant man sei­ne eige­ne Lady, die dar­auf pro­gram­miert ist, einem zu die­nen. Ein Robo­ter oder ein Hybrid! Die muss ja ab und zu gewar­tet und TÜV geprüft wer­den. Oder viel­leicht weist sie auch manch­mal komi­sche Feh­ler auf.

Ich war sehr ent­täuscht, als ich einen Blick in die­sen omi­nö­sen Lady­plan­ner warf und dann war es bloß ein stink­nor­ma­ler Kalen­der. Nur, dass der einen rosa­far­be­nen Ein­band hat­te. Weil das ja jeder Frau ein­zig wah­re Lieb­lings­far­be ist.

Was kam dir bei dem Wort »Lady­plan­ner« in den Sinn? Hast du auch eine Idee dazu?

Skymir Ausgabe eins kommt!

Heu­te mor­gen beim Lose zie­hen bekam ich das The­ma »Fil­me, die ich zuletzt gese­hen habe«. Dar­über woll­te ich dann heu­te eigent­lich schrei­ben. Eigent­lich! Aber ich habe es auf mor­gen irgend­wann ver­scho­ben.
Es gibt näm­lich etwas, das ich ankün­di­gen möch­te und das soll nicht in einen ande­ren Bei­trag als Neben­sa­che unter­ge­hen.

Skymir kommt

Der Okto­ber neigt sich dem Ende zu, mit den Cha­rak­ter Designs bin ich durch, die Illus­tra­tio­nen für Shire­en gehen gut vor­an.
Aber was ist mit Sky­mir? Da woll­te ich doch bis Ende des Jah­res eine Aus­ga­be fer­tig haben!
Des­we­gen habe ich mich in Ruhe hin­ge­setzt und einen kon­kre­ten Plan erstellt, um die­ses Ziel auch zu errei­chen.
Natür­lich habe ich ein biss­chen Angst, nicht recht­zei­tig fer­tig zu wer­den, nach­dem ich es hier ver­kün­det habe: Im Dezem­ber soll es Sky­mir Aus­ga­be eins geben.

Mei­ne selbst gesetz­te Dead­line ist Anfang Dezem­ber, so dass – falls was län­ger dau­ert oder dazwi­schen­kommt – spä­tes­tens Mit­te Dezem­ber ein Heft am Start ist.
Was sonst so auf mei­nem Plan steht, ist auch kein Geheim­nis. Ich habe eine drei­spal­ti­ge Tabel­le ange­legt. Dar­in habe ich grob den Umfang und Inhalt in der lin­ken Spal­te, eine Gesamt­über­sicht mei­ner anste­hen­den Auf­ga­ben in der mitt­le­ren und ganz rechts eine genau­er auf Wochen ein­ge­teil­te Lis­te davon ange­legt.

Ich hof­fe, dass mein Plan so auf­geht und ich es nicht zu knapp ein­ge­schätzt habe. Wahr­schein­lich wer­de ich mal ein Update der Lis­te pos­ten, um mei­nen Fort­schritt im Blog zu doku­men­tie­ren.

So, damit ist auch raus, was genau rein­kom­men soll. Die Ver­val­len-Kon­zep­te kom­men nur rein, wenn ich es zeit­lich schaf­fe und es vom Platz her hin­haut. Sonst kom­men sie eben in eine ande­re Aus­ga­be. Soll ja nicht die letz­te blei­ben.

Stand der Illustrationen

Die­ses Mal mei­ne ich die für das Musik­vi­deo. Will ich hier nur mal kurz mit ein­wer­fen. Heu­te habe ich eine wei­te­re gemacht. Die nächs­ten wer­den ein biss­chen auf­wen­di­ger, glau­be ich. Allein vom Motiv her muss ich mich da etwas mehr ins Zeug legen. Aber bis­her sieht es ganz gut aus mit mei­nem Zeit­plan. Die sol­len ja auch im Dezem­ber fer­tig sein. Und vier feh­len noch! Davon ist eine für mor­gen gedacht und die rest­li­chen drei für – irgend­wie auch noch – nächs­ten Monat oder Dezem­ber, wenn das Heft zu Sky­mir (wahr­schein­lich?) fer­tig ist.
Noch bes­ser wäre es aber, ich hän­ge mich den Rest die­ses Monats noch ein­mal rein und mache den gan­zen Rest in der letz­ten Okto­ber-Woche und gut.

Heu­te fei­ern die Hexen hart in mei­ner Illus­tra­ti­on, ist übri­gens mein per­sön­li­ches Lieb­lings­bild aus der Rei­he, obwohl es gar nicht das auf­wen­digs­te oder »künst­le­rischts­te« ist.

Illu von heu­te

Ein Mittwoch

Halb­wach wel­ze ich mich im Bett her­um. Was für eine grau­en­vol­le Nacht mal wie­der. Ich bin müde, als wäre es erst vier Uhr mor­gens, aber das biss­chen Licht, das durch die Jalou­si­en ins Zim­mer kommt, sagt mir etwas Ande­res. Heu­te ist mein frei­er Tag, wie die vori­gen zwei Tage. So habe ich es beschlos­sen. Aber mei­ne Mut­ter kommt spä­ter, wahr­schein­lich soll­te ich auf­ste­hen.
Ich schaue auf mein Han­dy, es ist acht Uhr zwei­und­drei­ßig.

Noch eine Wei­le star­re an die Decke. Reg­net es? Zumin­dest klingt es von drau­ßen her so. Ich rol­le mich seit­lich aus dem Bett und stel­le mir vor wie es wäre neben jeman­den auf­ge­wacht zu sein, den ich lie­be. Es reg­net nicht, es tropft nur von den Dach­rin­nen und dem Gerüst gegen­über, auf dem heu­te noch kei­ne Bau­ar­bei­ter zu sehen sind.

Auf dem Weg ins Bad lau­fen die Kat­zen vor mir her und der Song, den ich vor dem Schla­fen­ge­hen gehört habe, spielt in mei­nem Kopf.
Als ich mir die Zäh­ne put­ze legt Bösi mir eine lan­ge Wurst ins Kat­zen­klo, wie könn­te es auch anders sein?

Beim Tee­ko­chen fin­de ich, dass ich mei­nen Ohr­wurm unbe­dingt hören muss, sobald ich hier fer­tig bin. Nur noch eben die Kat­zen füt­tern. Bösi steht auf der Wasch­ma­schi­ne und greift gie­rig for­dernd mit der Pfo­te nach mir.

Die Kan­ne auf dem Stövchen, Tas­se und Soja­milch dane­ben und mein Bul­let Jour­nal in Posi­ti­on. Über die Play­Sta­ti­on öff­ne ich You­Tube und fin­de schnell das Musik­vi­deo von ges­tern Abend wie­der. Zeit, ins Jour­nal zu schrei­ben. Dabei las­se ich mich von dem neu­es­ten Sire­nia Video ablen­ken. Emma ist so toll.

Zum Früh­stück esse ich einen fer­ti­gen Bul­gur-Salat. Mitt­ler­wei­le habe ich ein paar wei­te­re Musik­vi­de­os geschaut und bin zum Essen auf ein lehr­rei­ches Con­cept Art Video gewech­selt. Das macht mir rich­tig Lust, etwas zu zeich­nen! Doch so viel Zeit habe ich nicht mehr. Die Kan­ne Tee wird wohl lei­der auch nicht leer, bevor ich gehe. Aber ich kann es trotz­dem ver­su­chen!

Um zehn Uhr fünf­zig klin­gelt es an der Tür. Mama hat mei­ne alte Play­Sta­ti­on 3 im Gepäck, die sie bis­her zum Blu­eR­ay-Gucken benutzt hat.

Kurze Zeit später…

Wie sich her­aus­stellt, kauft Game­S­top das alte Modell nicht mehr an und selbst für die Slim-Ver­si­on gäbe es nur zwan­zig Euro. Dumm gelau­fen. Jetzt muss das Ding im Schließ­fach eines Kauf­hau­ses war­ten. Schon klar, dass man auf eBay mehr Glück damit hät­te, aber wer hat schon Lust dazu?

Bevor ich uns um zwölf zwei gro­ße Kaf­fee bei Star­bucks bestel­le, besu­chen wir ver­hee­ren­der­wei­se den Mit­tel­al­ter­markt. Mit dem Wis­sen, dass das nie­mals fol­gen­los bleibt!
Schö­ne Stei­ne, Schmuck und beson­ders schlimm ist die­ser Räu­cher- und Gewürz­stand!
Vor­erst habe ich mir „nur“ einen Ring mit Mond­stein gekauft, aber wer­de defi­ni­tiv zurück kom­men und Räu­cher­werk und Stei­ne besor­gen!

Einen Kaf­fee und einen ergeb­nis­lo­sen Geschäf­te-Bum­mel spä­ter erle­di­ge ich noch schnell und lieb­los mei­nen Ein­kauf für das Essen heu­te und mor­gen und dann gehen wir getrenn­ter Wege. Noch immer ver­mis­se ich mei­ne Lieb­lings­kas­sie­re­rin und hof­fe, sie ist bloß in Urlaub.

Zuhau­se ange­kom­men fin­de ich uner­freu­li­che Post im Brief­kas­ten und hei­ze unab­hän­gig davon schon beim Aus­pa­cken der Ein­kaufs­ta­sche den Ofen für eine fest­li­che Tief­kühl­piz­za vor. Ich habe Hun­ger und mir sehnt nach The Haun­ting Of Hill House.

Um zwan­zig nach vier kom­me ich von einer lan­gen Dusche aus dem Bad zurück.
Vor­mit­tags fühl­te ich mich noch zum Zeich­nen inspi­riert und dach­te, das spä­ter in Taten umzu­set­zen. Nach dem Mit­tag wur­de ich müde und habe jetzt kei­ne gro­ße Lust, noch etwas anzu­fan­gen. Unter der Dusche dach­te ich dar­über nach, ob ich mich dazu zwin­gen soll­te. Dann hät­te ich auch was auf Insta­gram zu pos­ten. Ande­rer­seits soll ja heu­te frei sein und der Plan war, mor­gen erst wie­der mit der Arbeit anzu­fan­gen.
Viel­leicht soll­te ich mich ein­fach der Faul­heit hin­ge­ben, noch einen Kaf­fee trin­ken, dazu Mis­ter Tom essen und wei­ter Net­flix frö­nen.

Siebzehn Uhr einundfünfzig

Ich rin­ge mit mir, ob ich nicht doch was zeich­ne. Aber ich bin so müde…
Viel­leicht nur eine klei­ne Skiz­ze auf dem Sofa?

Acht­zehn Uhr vier­und­fünf­zig: Was?! Ich habe so lan­ge für so ein kra­ke­li­ges Hill House (Haus) gebraucht?! Archi­tek­to­ni­sches ist echt nicht mei­ne Stär­ke. Aber ich will’s ver­su­chen.

Viel­leicht gucke ich jetzt noch eine Fol­ge, dann sind für mor­gen nur noch zwei übrig und dann ist die Staf­fel durch. Und dann kann ich ohne Ablen­kung arbei­ten. Nur eine der Lügen, die ich mir selbst erzäh­le.
Aber eben kurz das Jour­nal che­cken. Was stand noch für heu­te an? Soll­te man sich eigent­lich mer­ken müs­sen, ist ja an einem frei­en Tag nicht viel gewe­sen.
Nur Blog und Insta­gram. Letz­te­res habe ich soeben erle­digt, Blog dann wohl vor dem Schla­fen­ge­hen, der Tag ist ja noch nicht vor­bei!

Also gut, eine noch…

Neunzehn Uhr fünfundvierzig: ich verhungere.

Um ein­und­zwan­zig Uhr zwei­und­fünf­zig lie­ge ich auf dem Sofa her­um. Leben­dig. Ich bin nicht ver­hun­gert. Ich habe es gera­de noch recht­zei­tig geschafft Spa­ghet­ti zu kochen. Mit Spi­nat, getrock­ne­ten Toma­ten, Knob­lauch, Scha­lot­ten, Oli­ven und Son­nen­blu­men­ker­nen.
Und da ich ja noch nicht genug von Hor­ror hat­te, habe ich mir beim Abend­essen „Spi­der­ho­le“ ange­se­hen.
Zuge­ge­ben: die Beschrei­bung des Films habe ich nicht gele­sen. Dar­um hat­te ich auch was ganz ande­res erwar­tet. Zum Bei­spiel, dass Spin­nen eine grö­ße­re Rol­le spie­len wür­den. Aber egal. So schlecht wie sei­ne Bewer­tung fand ich ihn gar nicht. Habe durch­aus schon viel schlech­te­re Hor­ror­fil­me gese­hen.

Jetzt, um ziem­lich genau zwei­und­zwan­zig Uhr bin ich schon ganz schön müde und will schla­fen gehen.

Gute Nacht!

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