Skýmir Leseprobe (SciFi Geschichte) Teil 2

Zeit für die Ský­mir Lese­pro­be (Sci­Fi Geschich­te) Teil 2, aber erst muss ich noch was los­wer­den:

Heu­te ist Frei­tag. Das heißt es ist auch Video-Tag. Momen­tan ver­fol­ge ich den Plan jeden Mon­tag und Frei­tag hier einen Blog-Ein­trag zu ver­öf­fent­li­chen. Da das aber genau auf mei­nen Video-Tag fällt, weiß ich noch nicht, ob das eine gute Idee ist. Viel­leicht soll­te ich statt­des­sen lie­ber Don­ners­tags oder Sonn­abends blog­gen. Aber das Gute ist, dass ich so die auf­ge­nom­men Vide­os auch gleich mit ein­be­zie­hen kann.

So zum Bei­spiel das von heu­te mit dem Titel »Kaput­tes Cin­tiq und ich schrei­be eine Geschich­te«. Ziem­lich selbst­er­klä­rend, aber ich hel­fe trotz­dem nach. Also, mein Cin­tiq Gra­fik-Tablet ist lei­der und allem Anschein nach hin­über. Des­we­gen muss ich jetzt auf das iPad Pro zurück­grei­fen. Das Wah­re ist das nicht, aber ich kann wirk­lich froh sein, das Ding über­haupt zu haben, sonst wäre ich jetzt ganz schön auf­ge­schmis­sen!
Und ich schrei­be eine Geschich­te? Ja! Ich schrei­be eine Geschich­te, wisst ihr viel­leicht schon. Im letz­ten Bei­trag habe ich sie – Ský­mir heißt sie – zum ers­ten Mal vor­ge­stellt und will euch jetzt mit die­ser Lese­pro­be (und der davor und denen, die noch kom­men) neu­gie­rig machen!

https://www.youtube.com/watch?v=gLE0EECvF5Q

Jetzt bin ich mal gespannt, wie es ohne Über­set­zung aus­sieht, ob noch jemand rein­schaut.
Über Hil­da und Bjo­lan habe ich kaum was erzählt. Hil­da wird man im Lau­fe der Geschich­te rela­tiv schnell ken­nen ler­nen. Nah­kampf und Schie­ßen sind zwei Fähig­kei­ten von ihr, sie wirkt oft­mals über­heb­lich ohne es zu mer­ken, ist frech und vor­laut, wild und furcht­los. Bjo­lan ist noch in der Mache, dar­um möch­te ich hier nicht zu viel vor­weg neh­men, was sich mög­li­cher­wei­se spä­ter ändert.

Im Video nicht erwähnt wur­den Neben­cha­rak­te­re. Die sau­ge ich mir bis­her auch mehr oder weni­ger aus den Fin­gern. Dass Hil­da ein paar Kum­pel braucht, war aber von Anfang an klar, aber nicht viel mehr.
Bor­gir ist ihr bes­ter Freund, er ist sehr groß und kräf­tig gebaut und von ähn­li­chem Cha­rak­ter wie Hil­da, wes­we­gen sie sich auch so gut ver­ste­hen.
Svar­re hat immer was zu nör­geln. Es wer­den schon bald mehr auf­tau­chen, denn ich bin jetzt an dem Punkt in der Epi­so­de, in dem es wirk­lich los­geht. Also wirk­lich.
Die Ein­füh­rung bis dahin war recht kurz, aber es ist ja auch eine Kurz­ge­schich­te.

Skýmir Leseprobe (SciFi Geschichte) Teil 2

Skýmir Leseprobe (SciFi Geschichte) Teil 2

Was bis­her geschah

SKÝMIR #1 (Pro­log Teil 1)

Pro­log – Fort­set­zung
Die Avan­gur war eher ein Erkun­dungs­schiff. Es erin­ner­te Hil­da an einen die­ser Pas­sa­gier-Caps, die in Del­lin­gur City – die sie seit nun­mehr über 15 Jah­ren ihr Zuhau­se nann­te – Zivi­lis­ten her­um­kut­schier­ten. Stau­nen­de Tou­ris­ten aus den Rand­ge­bie­ten glotz­ten durch die Pan­ora­ma­fens­ter hin­un­ter auf die Stadt, die sie zugleich mit moder­nen Tür­men und rie­si­gen Wol­ken­krat­zern von allen Sei­ten umgab. Eine von die­sen Rei­sen­den war sie auch mal gewe­sen und nun flog sie auf Schif­fen, die alles Ande­re bei wei­tem über­tra­fen. Na ja, manch­mal. Und die Avan­gur war nicht unbe­dingt eines davon.
Wäh­rend sie im Gehen durch schma­le, karg beleuch­te­te Gän­ge des Unter­decks dar­über nach­dach­te, wie weit sie gekom­men war, wur­de ihr immer mul­mi­ger zumu­te. Das bevor­ste­hen­de Gespräch wür­de nichts Gutes für sie bereit­hal­ten.
Aber wegen so einer Sache konn­te man sie doch nicht gleich schon degra­die­ren. So streng waren die Vor­ge­setz­ten nun auch wie­der nicht.

»Ich wer­de Sie degra­die­ren!« erhob Kom­man­dan­tin Hijg­jold die Stim­me, die für eine Frau tief und hart klang.
Hil­da schluck­te schwer.
»Eigent­lich lief alles gut, das wäre ja wohl auch zu erwar­ten gewe­sen, die Mis­si­on hät­te sogar mei­ne Oma mit Bra­vour gemeis­tert! Aber irgend­wie haben Sie es trotz­dem geschafft das Gan­ze zu ver­mas­seln indem sie durch blo­ße Unacht­sam­keit und somit Miss­ach­tung mei­ner Befeh­le ihren Trupp in eine miss­li­che Lage ver­setzt haben, die uns alle­samt die wir dabei waren ins Lächer­li­che zieht!«
»Es tut mir auf­rich­tig Leid, Kom­man­dan­tin. Das war nicht mei­ne Absicht und…« begann Hil­da in gera­der Hal­tung und erho­be­nen Kop­fes wie es sich gehör­te, aber mit gesenk­tem Blick.
»Schwei­gen Sie. Sie machen wie­der alles nur noch schlim­mer.«
Hil­da blick­te auf.
»Ich ken­ne Sie, Breysk­ja. Ihnen man­gelt es an Dis­zi­plin.« fuhr Hijg­jold fort, ging ein paar Schrit­te an Hil­da vor­bei, schau­te dabei kurz durch die Schei­be in die eisi­ge Dun­kel­heit.
»Sie sind nach­läs­sig, wenn Ihnen eine Auf­ga­be nicht passt und zu über­mü­tig, wenn es hart auf hart kommt.«
Wäh­rend die­ser Fest­stel­lung mus­ter­te sie Hil­da durch zusam­men­ge­knif­fe­ne Augen, um sich gleich dar­auf wie­der dem Aus­blick zu wid­men.
Hil­da hat­te einen Klos im Hals. Sie betrach­te­te Yng­vild Hijg­jolds Rücken­an­sicht, wie sie ihr abge­wandt in das schwar­ze Nichts schau­te. Sie wirk­te dabei fast sehn­süch­tig. Ihr dunk­ler Hosen­an­zug und die schwar­zen, schein­bar unzähm­ba­ren Haa­re pass­ten sehr gut zu die­ser Aus­sicht.
»Fie­se Alte…« dach­te Hil­da.
»Aber Ihre Degra­die­rung soll nicht von Dau­er sein…« ergänz­te die Kom­man­dan­tin und dreh­te sich auf dem Absatz wie­der Hil­da zu. Das lies sie auf­mer­ken.
»Sobald wir wie­der in Del­lin­gur sind, sind Sie die neue Küchen­hil­fe. Kar­tof­feln schä­len, das krie­gen sie bestimmt hin. Ich glau­be an Sie. Und bis ich sie für demü­tig genug hal­te um sie wie­der anspruchs­vol­le­ren Tätig­kei­ten zuzu­wei­sen, gehen sie in sich und den­ken dar­über nach, wie­so Sie eigent­lich hier sind, was Ihre Ver­ant­wor­tun­gen sind und was von Ihnen erwar­tet wird.«
Hil­da hät­te gern etwas gesagt, aber der ste­chen­de Blick ihres Gegen­übers riet ihr davon ab und so press­te sie nur ein kur­zes »Jawohl« her­vor.
»Weg­tre­ten!«

Das war der Pro­log. Pro­log, Ende. Ich kann nicht ver­spre­chen, dass ich nächs­ten Frei­tag oder über­haupt jede Woche einen Aus­schnitt pos­te. Ich muss sehen, wie weit ich bis dahin gekom­men bin, oder ob ich nicht erst fer­tig schrei­be.

Wie stellst du dir Bor­gir und Svar­re vor? Viel­leicht baue ich die Idee(n) mit ein.

Geschrieben von Miriam Esdohr