Skýmir Leseprobe (SciFi Geschichte) Teil 6

Ský­mir Lese­pro­be (Sci­Fi Geschich­te) Teil 6 ist dran, fin­det ihr wie immer wei­ter unten im Bei­trag.

End­lich ist es mal wie­der soweit und ich habe eine Fort­set­zung! Sie fällt die­ses Mal nicht ganz so lang aus. Ich habe über­legt, die Lese­pro­be hier zu been­den, aber ich den­ke, dass ich zumin­dest noch den Teil, an dem ich jetzt gera­de schrei­be, pos­ten will. Das soll­te dann einen sau­be­ren Schnitt machen.
Gera­de eben habe ich übri­gens ein neu­es Video auf­ge­nom­men. Wie ich dar­in auch erwäh­ne, habe ich eines über­sprun­gen. Die Tech­nik hat mir Ärger gemacht und ich habe auf­ge­ge­ben. You­Tube Vide­os zu machen ist lei­der rela­tiv zeit­auf­wen­dig und da habe ich mir einen zwei­ten Anlauf gespart, nach­dem bestimmt zwei Stun­den Arbeit ver­ge­bens waren.
In mei­nem neu­es­ten Video fas­se ich zusam­men, was ich bis­her an Kurz­ge­schich­ten geschrie­ben habe mit jeweils einer ganz gro­ben Zusam­men­fas­sung. Außer­dem noch ein paar Gedan­ken dazu und ich stel­le kurz und knapp einen neu­en Cha­rak­ter vor.

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Skýmir Leseprobe (SciFi Geschichte) Teil 6

Was bis­her geschah

SKÝMIR Lese­pro­be Teil 1

SKÝMIR Lese­pro­be Teil 2

SKÝMIR Lese­pro­be Teil 3

SKÝMIR Lese­pro­be Teil 4

SKÝMIR Lese­pro­be Teil 5

Auf der ande­ren Sei­te ange­langt, lug­te Hil­da nach rechts her­um, die lan­ge der vier Con­tai­ner-Sei­ten ent­lang, wo die drei Ver­val­len stan­den und nach­ein­an­der ihre Freun­de Bor­gir und Sil­vrie beschos­sen. Offen­bar hat­ten sie sie noch nicht bemerkt, denn sie waren ja gut genug beschäf­tigt .

Hijg­jold konn­te aus ihrer Posi­ti­on schräg gegen­über vom Dach aus höchs­tens einen der Fein­de mit sicher­heit tref­fen, doch dafür woll­te sie ihre Deckung nicht auf­flie­gen las­sen, oder sie ver­trei­ben und davon kom­men las­sen. Der inzwi­schen auf­ge­zo­ge­ne Sturm, der eine gan­ze Men­ge Sand durch die Luft wir­bel­te, schränk­te die Sicht erheb­lich ein. Daher war­te­te sie auf Hildas Ein­satz. Die­se wie­der­um hat­te die zwei ande­ren Ver­val­len ent­deckt, die gera­de dabei waren zu ver­su­chen, in einen wei­te­ren Con­tai­ner ein­zu­drin­gen. Sie gab Yng­vild ein Zei­chen, dass sie ver­an­lass­te durch das Ziel­fern­rohr zu schau­en. Aus die­ser Ent­fer­nung konn­te es mit dem ein­fa­chen Scout­ge­wehr bei den gege­be­nen Wet­ter­ver­hält­nis­sen schwie­rig wer­den, doch sie ver­trau­te in ihre Fähig­kei­ten und visier­te eines der Bei­den Zie­le an. Im sel­ben Moment lan­de­te eine Gra­na­te vor den Füßen der drei Ver­val­len. Der, der nach innen stand und somit am nächs­ten zu Hil­da, sah sie nun, schau­te sie noch an, dann zer­fetz­te die Explo­si­on ihn, sei­ne Kum­pa­nen und die hin­te­re Ecke des Con­tai­ners, in der sie gestan­den hat­ten.

Skýmir Leseprobe (SciFi Geschichte) Teil 6

»Breysk­ja!« rief Yng­vild ihr zu, Hil­da dreh­te sich zu ihr, sah sie aus aus ihrem Ver­steck sprin­gen, den Blick über ihren Kopf hin­weg gerich­tet. Da sah sie es auch. Der Con­tai­ner an dem die zwei übri­gen Ver­val­len stan­den, wackel­te, das Tor, das sie ver­sucht hat­ten zu öff­nen, ver­beul­te von innen. Etwas schlug mit aller Kraft, laut kra­chend dage­gen, die Ver­val­len wichen zurück. Doch es war zu spät, ein rie­si­ges Mons­trum stob hin­aus, so dass es einen umwarf. Den, der noch stand schnapp­te es in sei­ner Rage mit gro­ßen Klau­en, schleu­der­te ihn her­um und warf ihn von sich. Dann beweg­te er sich nicht mehr. Hil­da starr­te noch, völ­lig per­plex ver­such­te sie es zu erken­nen, als es auf sie zu tram­pel­te. Zum Glück reagier­te Hijg­jold, stürz­te mit einem gro­ßen Satz vom Dach, roll­te sich ab und zerr­te Hil­da dabei mit sich zu Boden. In letz­ter Sekun­de. Das Mons­ter galop­pier­te an ihnen vor­bei, Svar­re warf sich gera­de recht­zei­tig zur Sei­te. Sil­vrie und Bor­gir schos­sen auf das Viech, von dem Hil­da nur erhascht hat­te, dass es schwarz und sta­che­lig gepan­zert war. Dann war es außer Reich­wei­te und ver­schwand im Nir­gend­wo.

Yng­vild roll­te sich von Hil­da und stand auf und starr­te nach­denk­lich in die Rich­tung, aus der das Biest gekom­men war. Hil­da hat­te sich nur hin­ge­setzt, sie war noch immer fas­sungs­los von dem, was sie eben gese­hen hat­te. Bor­gir half ihr auf.

»Was zum Teu­fel war das?«
Svar­re hat­te sich auch ein­ge­fun­den und sah genau so rat­los aus wie sie, für Bor­gir und Sil­vrie galt das Sel­be. Die Kom­man­dan­tin ging auf den von der Krea­tur ver­dell­ten Con­tai­ner zu, wo noch die bei­den Ver­val­len lagen.
»Wo ist eigent­lich Vinur?« wun­der­te sich Hil­da. Sil­vrie mach­te ein betrof­fe­nes Gesicht, erschreckt sah sie Bor­gir an, der ähn­lich drein schau­te.
»Die Ver­val­len haben ihn erwischt, als er zu unse­rer Unter­stüt­zung kamen.« erklär­te er. »Er hat es nicht über­lebt.«

Svar­re lief der Kom­man­dan­tin nach. Als Hil­da sah, dass sich einer der Ver­val­len – der, der umge­rannt wur­de – noch beweg­te, als Hijg­jold mit dem Lauf ihres Gewehrs anstieß, lief auch sie hin­über zu ihnen, gefolgt von Bor­gir. Sil­vrie küm­mer­te sich der­weil um ihren toten Kame­ra­den.

Yng­vild Hijg­jold knie­te über den Ver­val­len gebeugt und hat­te ihn mit bei­den Hän­den am Kra­gen gepackt.
»Der lebt ja noch!« merk­te Hil­da auf.
Er war noch ziem­lich benom­men, Hijg­jold schüt­tel­te ihn, wor­auf er Blut spuck­te.
»Wer seid ihr, woher wuss­tet ihr von der Ein­rich­tung?«
»Dir werd’ ich gar nichts sagen…« hus­te­te der Mann. Er hat­te eine selt­sam rasier­te Fri­sur, wei­ße Gesichts­be­ma­lung und schmut­zi­ge, aber mit bun­ten Mus­tern ver­zier­te Klei­dung. Dazu eine tak­ti­sche Wes­te, die er irgend­wo auf­ge­le­sen haben muss­te.

»Habt ihr das hier ange­rich­tet? Wie habt ihr davon erfah­ren? Sprich! Ich wer­de nicht noch ein­mal fra­gen!« droh­te sie ihm.
Er lach­te röchelnd: »Ich weiß, wer du bist. Du bist Hijg­jold, oder? Ver­dammt, du musst es sein.«
Ruck­ar­tig zog sie ihn näher an ihr Gesicht her­an.
»Gar nichts weißt du!« fauch­te sie und sah ihn gif­tig an. Sein Blick ver­fins­ter­te sich und er spuck­te ihr ins Gesicht. Sie wisch­te den Spei­chel mit ihrem Ärmel ab, nahm das Gewehr, lud nach und schoss ihm in den Kopf. Die ande­ren waren nichts als stil­le Zuschau­er.

Auf dem Rück­flug wur­de geschwie­gen, Hijg­jold saß mit geschlos­se­nen Augen in ihren Sitz gelehnt. Die ande­ren war­fen sich fra­gen­de Bli­cke zu, aber kei­ner trau­te sich, zu spre­chen.

Was hal­tet ihr davon? Hat Hijg­jold Lei­chen im Kel­ler?

Geschrieben von Miriam Esdohr