Ja, was? Ich arbei­te, ein biss­chen. Aber ich gehe auch spa­zie­ren und beschäf­ti­ge mich gera­de viel mit mir selbst. Mit mei­nem Innen­le­ben mei­ne ich. Und ich ver­su­che ent­spannt zu sein, jeden Tag zu genie­ßen und mich am abklin­gen­den Som­mer zu erfreu­en, an den letz­ten war­men Tagen (warm, nicht heiß!). Aber ich bin lang­sam in Herbst­stim­mung. Ich mag Herbst.

Die Yng­vild die ich im letz­ten Bei­trag in schwarz weiß als Work In Pro­gress gepos­tet habe ist auch fer­tig. Die belas­se ich erst mal nur hier auf Insta­gram.

Und was habe ich ges­tern gemacht? Geba­tikt! Ich habe ver­sucht T-Shirts im Batik-Look zu fin­den, aber die paar, die ich gese­hen habe, gefie­len mir alle nicht. Sehr bunt, manch­mal sehr eng, oder irgend­was drauf, was ich nicht haben will.
Also kam ich dar­auf, mei­ne schon vor­han­de­nen Kla­mot­ten selbst zu fär­ben. Zwei Men­schen denen ich das Ergeb­nis prä­sen­tiert haben, dach­ten erst­mal es war ein Unfall. Also wirk­lich, so schwie­rig ist es auch wie­der nicht, ein Klei­dungs­stück in einer Far­be ein­zu­fär­ben. Na gut, also es sei gesagt: Kein Unfall.
Aller­dings habe ich auch kei­ne tol­le Tech­nik oder so benutzt. Man kann ja man­che Mus­ter ganz gezielt machen, wie eine Spi­ra­le zum Bei­spiel. Oder die­se eine japa­ni­sche Tech­nik in der man den Stoff auf spe­zi­el­le Art und Wei­se fal­tet.
Ich habe den Zufall über die Mus­ter ent­schei­den las­sen, so gefällt es mir auch am bes­ten.

Wie immer war ich auch spa­zie­ren, allein aber auch am Wochen­en­de mit mei­ner Freun­din. Ach ja, und am Don­ners­tag letz­ter Woche hat­te ich eben­falls die groß­ar­ti­ge Idee spa­zie­ren zu gehen, weil es wol­kig und dem­nach nicht so warm aus­sah.
Ja und kaum war ich im Park, wur­de es rich­tig dun­kel und ich bin mit­ten in einem apo­ka­lyp­ti­schen Regen mit Gewit­ter gelan­det. Erst­mal habe ich mich rich­tig gefreut, als es anfing zu stür­men und das so zwi­schen den Bäu­men, ich war begeis­tert! Aber dann fing’s rich­tig hef­tig an zu schüt­ten und ich war von der Innen­stadt genau­so weit ent­fernt wie von Zuhau­se, ohne Mög­lich­keit, mich unter­zu­stel­len. Ich habe es ja ver­sucht unter den Bäu­men, aber das hat nichts genützt. Der Regen war zu stark. Ich bin klitsch­nass gewor­den und sah so aus, als hät­te ich voll beklei­det in der Dusche gestan­den.

Aber hier noch ein paar Fotos von weni­ger ereig­nis­rei­chen Spa­zier­gän­gen…

Die­se Fotos sind von heu­te, ein paar Detail­auf­nah­men wie man sieht. Das Licht war gera­de so schön am spä­ten Nach­mit­tag.
Ich bin auch immer wie­der von den Teich­hüh­nern ent­zückt! Die sind ja so nied­lich, beson­ders wenn sie so schnell ren­nen, irgend­wie sind die schüch­tern und ängst­lich, so wie mein Kater Pöpp­se.

Also in letz­ter Zeit sind hier vor allem per­sön­li­che Ein­trä­ge, das ist mir auch schon auf­ge­fal­len. Aber wie gesagt ist es auch das, womit ich mich gera­de beschäf­ti­ge. Ich glau­be das ist im Moment wich­tig für mich.
Trotz­dem woll­te ich heu­te an Ský­mir wei­ter plot­ten, aber ich ste­cke etwas fest und ich glau­be jetzt, ich fan­ge ein­fach an zu schrei­ben. Der Rest kommt bestimmt noch, wenn ich erst­mal einen Anfang gemacht habe. Dann kann ich dazu auch mal wie­der was hoch­la­den. Außer­dem kann ich in der Geschich­te vie­le Din­ge ver­ar­bei­ten und unter­brin­gen, des­we­gen ist es mir dop­pelt wich­tig da wei­ter zu kom­men.