Wie es mit Skýmir weitergeht

Heu­te ist Inkto­ber Tag neun! Das The­ma war – bezie­hungs­wei­se ist noch – »pre­cious« (kost­bar, wert­voll).
In der Nacht von ges­tern auf heu­te habe ich von einer Zie­ge geträumt, eine jun­ge wei­ße Zie­ge, die ich adop­tie­ren woll­te! Inner­halb des Traums habe ich mir rich­tig Gedan­ken gemacht, wie mei­ne bei­den Kat­zen das wohl fin­den wür­den und ob es okay wäre, das Zick­lein hier in der Woh­nung zu hal­ten.
Aber in echt geht das natür­lich nicht und da dach­te ich mir, wenn ich schon kei­ne Zie­ge haben kann, dann wenigs­tens Hil­da!
An irgend­ei­nem frü­he­ren Punkt habe ich mir wegen eine Kurz­ge­schich­te, die mir im Kopf her­um­schweb­te schon­mal gedacht, Hil­da soll­te eine Zie­ge bei sich auf­neh­men.

Es ist ein Zei­chen! 😆

Dies und das

Ges­tern konn­te ich mich kaum zu irgend­was auf­raf­fen, ich hat­te über­haupt kei­ne Lust. Na ja, man beach­te, dass ich in letz­ter Zeit kei­nen ein­zi­gen kom­plett frei­en Tag hat­te, da kann man schon mal müde wer­den. Ent­ge­gen mei­nem eige­nen Plan habe ich aber fast den gan­zen Tag nur Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry geguckt und mit mir gerun­gen, ob ich den Inkto­ber über­haupt noch wei­ter mache. Schließ­lich habe ich vie­le ande­re Din­ge auf dem Plan, beson­ders was Ský­mir angeht. Abends habe ich mich dann aber doch am Rie­men geris­sen und mei­nen Bei­trag zu »Star« geleis­tet. Irgend­wie bin ich dann doch zu ehr­gei­zig, um es blei­ben zu las­sen. Was mich aber vor allem Ande­ren über­zeugt hat war der Gedan­ke dar­an, wie vie­le Ide­en mir die­se Akti­on schon zu mei­ner Sto­ry gebracht hat. Umset­zen konn­te ich sie aus Zeit­man­gel lei­der noch nicht, aber ich schrei­be mir ja alles auf.

Am Sonn­tag – glau­be ich jeden­falls – habe ich eine wei­te­re Illus­tra­ti­on für’s Shire­en Musik­vi­deo fer­tig bekom­men und mit dem neu­en Cha­rak­ter Design ging es auch vor­an. Sieht schon nach was aus, aber ich zeig’s noch nicht her.
Heu­te habe ich auch ganz gut was geschafft. Inkto­ber, das Cha­rak­ter Design wei­ter, mei­ne Ský­mir Illus­tra­ti­on wei­ter… also bin ich vor­an­ge­kom­men.

Inkto­ber »Star«

Skýmir zum Lesen – aber wie?

Und damit mei­ne ich: in wel­chem For­mat? Über’s Wochen­en­de habe ich ver­sucht, mich ein biss­chen über mei­ne Mög­lich­kei­ten und die anste­hen­den Kos­ten (vor Allem für den Leser) schlau zu machen.

Die Mög­lich­kei­ten sind wie folgt:

  • Gedruck­tes Heft
  • E-Book Format(e) für E-Reader
  • PDF für Tablets und PC/​Mac

Ich gehe mal davon aus, dass trotz des »digi­ta­len Zeit­al­ters« vie­le Leu­te noch immer eine gedruck­te Ver­si­on vor­zie­hen wür­den, oder? Außer­dem kann ich das selbst ganz gut gebrau­chen, ich hof­fe mir mal irgend­wann in Zukunft wie­der einen Tisch in irgend­ei­ner Zeich­ne­ral­lee zu buchen und da wäre es gut, ein paar gedruck­te Exem­pla­re vor Ort zu haben. Ich schnei­de Mal kurz an, was ich da für Gedan­ken und Beden­ken zu den unter­schied­li­chen For­ma­ten habe.

Druckversion

Pro: All­ge­mein gut zur Hand zu haben, zumin­dest für mich selbst wer­de ich höchst­wahr­schein­lich nicht dar­auf ver­zich­ten.
Kon­tra: Für ein dün­nes Heft fal­len rela­tiv hohe Kos­ten an, die beson­ders der Käu­fer zu spü­ren kriegt und für mich gibt’s trotz­dem nicht mehr Umsatz, wenn ich es über Book On Demand mache, was ich vor­ha­be, weil alles ande­re mir zu viel Risi­ko ist.
Gerech­net habe ich mit vier­zig Sei­ten in Far­be, da kommt man beim End­preis schon fast auf zehn Euro. Eiei­ei…

E-Book

Pro: Grö­ße­re Zugäng­lich­keit, mehr Publi­kum errei­chen
Kon­tra: Far­be kann man wahr­schein­lich ver­ges­sen und ich habe kei­nen Schim­mer was wofür geht und ob sich das am Ende lohnt. Kos­ten­mä­ßig kann ich auch nichts dazu sagen, aber höchst­wahr­schein­lich für alle güns­ti­ger als die Druck­ver­si­on.

PDF

Pro: Für mich fal­len prak­tisch kei­ne Kos­ten an, nur mei­ne Zeit und mei­ne Pro-Mit­glied­schaft bei Art­sta­ti­on, die ich sowie­so berap­pe. Die haben dort seit kur­zem näm­lich einen Mar­ket­place (Markt­platz). Da kann man sei­ne Arti­kel zum Ver­kauf anbie­ten, bis­her nur Digi­ta­les, aber es wird inter­es­sant: anschei­nend ist auch hier­für Books On Demand geplant. Fragt sich nur, ob das auch welt­weit rele­vant ist und wann und wie­viel und so wei­ter.
Das End­pro­dukt dürf­te dem­nach auch für den Käu­fer erschwing­lich sein, um eini­ges güns­ti­ger als die Druck­ver­si­on auf jeden Fall.
Kon­tra: Soll auf E-Readern nicht so ide­al sein und man kann’s nicht anfas­sen oder ins Regal stel­len. Man muss zwar kein Mit­glied bei Art­sta­ti­on sein um dort was kau­fen zu kön­nen, aber zumin­dest der­zeit geht nur Kre­dit­kar­te oder Pay­Pal. Ich mei­ne aber, das E-Book auch über mei­ne eige­ne Sei­te anbie­ten zu kön­nen, viel­leicht (aber garan­tie­ren kann ich es nicht) gibt es dann noch ande­re Zah­lungs­ar­ten.

Über Mei­nun­gen zu die­sem The­ma wäre ich sehr dank­bar. Ich habe auch eine klei­ne Umfra­ge auf Twit­ter erstellt, die läuft aber nur noch vier Tage. Ger­ne hier wäh­len oder aber hier unter dem Arti­kel einen Kom­men­tar hin­ter­las­sen. Das wäre super!
Bit­te beden­ke dabei, dass Ský­mir in meh­re­ren Epi­so­den erschei­nen soll. Also meh­re­re dün­ne­re Hef­te, so wie bei Comics. Ich kam übri­gens durch »Gespens­ter­ge­schich­ten« auf die Idee, die ich als Kind manch­mal gele­sen habe.

Geschrieben von Miriam Esdohr